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Panorama Winterstürme zerzausen Teile der USA

Tornados und ein heftiger Blizzard halten tausende US-Bürger in Atem. Die Unwetter bescherten dem Süden des Landes mancherorts eine ungewöhnliche weisse Weihnacht und forderten Todesopfer und mehrere Verletzte.

Legende: Video US-Winterstürme (unkommentiert / englisch) abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Vom 26.12.2012.

Tornadowarnungen wurden unter anderem für die US-Bundesstaaten Alabama und Florida herausgegeben. Die Zahl der Todesopfer ist gemäss Behördenangaben mittlerweile auf drei angestiegen.

Umgestürzter Baum neben Kirche
Legende: Tornado in Alabama Die Gemeinde Mobile wurde am Weihnachtstag von einem besonders heftigen Wirbelsturm getroffen. Reuters

Zehntausende ohne Strom

Warnungen vor heftigen Schneestürmen wurden auch für das nordöstliche Arkansas ausgegeben. Hier wurde ein Blizzard erwartet, der bereits in Oklahoma zu zahlreichen Unfällen geführt hatte.

Gefrierender Regen setzte zuvor Stromleitungen in Arkansas ausser Betrieb – über 70'000 Menschen waren in der Folge ohne elektrische Versorgung. In der Region um Houston sassen 20'000 Haushalte im Dunkeln.

Notstand in Mississippi

Auch in den Bundesstaaten Illinois und Indiana sowie im westlichen Kentucky wurde vor Winterstürmen gewarnt. Schneehöhen von über 15 Zentimeter könnten binnen kurzer Zeit zusammenkommen.

Mindestens acht Verletzte wurden nach einem Tornado in Mississippi ins Spital eingeliefert. Der Gouverneur rief mittlerweile den Notstand aus. Drei Wirbelstürme zogen über Texas hinweg und beschädigten Gebäude.

Einschränkungen im Luftverkehr

Satellitenfoto
Legende: Das Sturmsystem im Nasa-Satellitenbild Zahlreiche Tornados und Blizzards haben sich über den USA zusammengebraut und Schneisen der Verwüstung hinterlassen. Reuters

Auch der Luftverkehr wurde wegen der zahlreichen Unwetter eingeschränkt. Über 400 Flüge mussten landesweit binnen weniger Stunden abgesagt werden. Allein in Dallas fiel jeder zweite Flug den Wetterkapriolen zum Opfer.

In einigen Bundesstaaten wurden Urlaubsreisende vor winterlichen und gefährlichen Strassenverhältnissen gewarnt. Vielerorts sei auch mit schlechter Sicht wegen Schneeverwehungen zu rechnen.

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