Zum Inhalt springen

Header

Video
Arbeitslosigkeit in der Schweiz steigt weiter an
Aus Tagesschau vom 08.02.2021.
abspielen
Inhalt

Wirtschaft 2020 Die Coronakrise hinterlässt Spuren in Konjunktur und BIP

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich verschlechtert. Ein Überblick in Zahlen.

Zum Jahresauftakt sind die Arbeitslosenzahlen weiter angestiegen. Dank der Kurzarbeit hält sich der Zuwachs aber noch in Grenzen.

Im Januar waren insgesamt 169'753 Personen Ende des Monats bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet.

Kurzarbeit als Auffangnetz

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich die Lage deutlich verschärft. Dass nicht noch mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit abrutschten, sei einzig der Kurzarbeit zu verdanken, machte Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), an einer Telefonkonferenz klar.

Zum Jahresende hin haben wieder vermehrt Betriebe einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt. Der Grund sind die zur Eindämmung der Pandemie schrittweise verschärften Massnahmen des Bundes. Das habe dazu geführt, dass zunächst aus der Gastrobranche und später auch aus dem Detailhandel mehr Anträge auf Kurzarbeit beim Seco eingegangen sind, sagte Zürcher.

Die Lage in der Schweizer Wirtschaft ist angesichts der anhaltenden Coronakrise also äusserst unsicher.

Verschiedene Konjunkturforscher erwarten trotz der zweiten Welle und den verschärften Massnahmen des Bundes 2021 ein klares Wirtschaftwachstum. Sie bleiben bei ihrer Einschätzung, wonach das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) im laufenden Jahr wachsen wird. Im Pandemiejahr 2020 hatte sich das Schweizer BIP noch um über drei Prozent zurückgebildet.

Tagesschau, 8.2.2021, 12.45 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thilo Arlt  (QM)
    Kritik an den Medien wird leider oft gelöscht aber ich probiere es ganz vorsichtig. Ich bitte zu bedenken, dass die Politik lange mit Massnahmen gezögert hat und erst durch die globale Gleichschaltung der Medien dazu getrieben wurde. Die Medien verkaufen sich bekanntlich mir Sensationen besser.
  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Das BIP als Wohlstandsmass muss durch soziale Indikatoren ersetzt werden: etwa durch Erwerbstätigkeit, soziale Gerechtigkeit, Staatsverschuldung, ökologischer Fussabdruck. Das Ziel ist, überall möglichst gut dazustehen – das würde die politischen und wirtschaftlichen Prioritäten verschieben.
    1. Antwort von Res Sarbach  (Dr. Res)
      Googeln Sie mal nach dem magischen Vieleck. Ihr Ansatz ist richtig, aber leider nicht realistisch alle Ziele zu erreichen.
  • Kommentar von Werner Gürr  (FrMu)
    Es ist ja so, dass auch die härtesten Coronamassnahmen sämtliche Spekulation, Börsenaufblaserei, Hedgefundwüterei und finanzielle Haifische vollständig unbeschadet lässt. Im Gegenteil, diese Elementa werden durch die ganze Tragödie noch anfgefeuert. Was von den Massnahmen getroffen wird, das ist nicht der kranke, sondern vor allem der noch halbwegs gesunde Teil des Wirtschaftslebens. Wer sich da Hoffnug auf eine grossartige Erholung macht, dem kann man sagen "die Hoffnung stirbt zuletzt".
    1. Antwort von Georg Fischer  (SGF)
      @Gürr: Die offene Frage ist immer die gleiche: Was wäre wenn ohne Massnahmen? Nieman kann das heute beantworten.