Überraschung in Iqaluit Zwei Schweizer Flugzeuge treffen sich am Ende der Welt

Als die Swiss-Maschine vor einer Woche in Iqaluit zur Landung ansetzte, waren noch andere Schweizer dort – jene vom Pilatus-Team.

Rückblende: Am ersten Februar musste die Swiss im eiskalten kanadischen Iqaluit zur Sicherheitslandung ansetzten – das linke Triebwerk war ausgefallen. Womit niemand gerechnet hatte: Es kam zu einem unverhofften Schweizer Klassentreffen.

Ebenfalls im kalten Iqaluit waren Ingenieure und Piloten von Pilatus. Ihr Auftrag: Das System des zweiten PC-24-Prototypen umfangreich zu testen, sowohl am Boden, wie auch in der Luft – bei Temperaturen um die Minus 30 Grad.

Die Pilatus in der Stadt Iqaluit

Jérôme Zbinden von Pilatus bestätigte gegenüber SRF, dass die Tests in Iqaluit zwischen dem 1. und 6. Februar stattfanden. «Mit diesen Tests wird der Nachweis erbracht, dass die Pilatuus PC-24 auch unter diesen extremen klimatischen Bedingungen sicher betrieben werden kann», so Zbinden.

Swiss-Maschine bald startklar

Inzwischen ist das Triebwerk der Swiss ausgewechselt. Nun muss die Maschine nur noch die Tests bestehen. Die Swiss-Maschine sollte in den nächsten Tagen zurück in die Schweiz fliegen können.

Der Motor wird ausgewechselt