10'000 «Billett»-Entzüge in den Kantonen Aargau und Solothurn

Auch im vergangenen Jahr haben die Kantonspolizeien in den Kantonen Aargau und Solothurn zahlreichen Verkehrsteilnehmern den Fahrausweis abgenommen. Bei den Verstössen sticht einer klar hervor.

Im Kanton Aargau mussten 2015 pro Tag durchschnittlich 21 Auto-, Motorrad- und Lastwagenfahrer ihren Fahrausweis abgeben. Im Kanton Solothurn waren es im Schnitt sieben Verkehrsteilnehmer täglich. Dies ist der Statistik des Bundesamtes für Strassen zu entnehmen, welche am Dienstag veröffentlicht wurde.

Viele Junglenker zu schnell unterwegs

Für die Fahrausweisentzüge verantwortlich waren primär Geschwindigkeits-überschreitungen. Im Kanton Aargau ist jeder vierte Fahrausweisentzug darauf zurückzuführen, dass der Lenker oder die Lenkerin zu schnell unterwegs war. Im Kanton Solothurn war dies gar bei jedem dritten Fahrausweisentzug der Fall.

Besonders häufig den Fahrausweis abgeben mussten im vergangenen Jahr 20- bis 24-jährige Verkehrsteilnehmer. Auch hier war zu schnelles Fahren der häufigste Grund für den Ausweisentzug.

Schweizweit entzog die Polizei 2015 insgesamt rund 80'000 Personen den Fahrausweis. Dies entspricht einer Zunahme von gut drei Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr.

(Bildquelle: Colourbox/Symbolbild)