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Aargau Solothurn 3D-Messungen für Tiefenlager auch im Raum Nördlich Lägern

Auf der Suche nach einem Tiefenlager für radioaktive Abfälle macht die Nagra demnächst Messungen in der Region Nördlich Lägern. Der Kanton Aargau hat die notwendige Bewilligung dafür erteilt.

Vibrationsfahrzeuge auf einem Feldweg
Legende: Mit solchen Vibrationsfahrzeugen wird der Boden «geschüttelt» und dann in einem 3D-Verfahren untersucht. Nagra/Ernst Müller

In der Region Nördlich Lägern darf die Nagra bei ihrer Suche nach einem Standort für ein Atommülllager eine dreidimensionale Untersuchung des Untergrundes vornehmen. Das Aargauer Baudepartement erteilte eine entsprechende Bewilligung, wie es am Freitag mitteilte.

Die Nagra ist für die Standortsuche für ein radioaktives Tiefenlager zuständig. Sie hatte die Unterlagen Mitte April 2016 eingereicht. Die Papiere wurden vom Kanton einer Fachprüfung unterzogen. Zudem wurden die beiden betroffenen Gemeinden Fisibach und Kaiserstuhl angehört.

Die Arbeiten beginnen Ende Herbst und dauern rund drei Monate. Die Messungen finden in den Kantonen Aargau und Zürich sowie im süddeutschen Hohentengen am Hochrhein statt. Die Messungen im Aargau sollen voraussichtlich im November stattfinden. Vergleichbare Untersuchungen wurden vor rund einem Jahr bereits für das Standortgebiet Jura Ost im Raum Bözberg durchgeführt (siehe Video).

Legende: Video Messungen mit Vibrationsfahrzeugen abspielen. Laufzeit 2:50 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 01.10.2015.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Nour Helena Hänggi (nourhelena)
    Die Schweiz als Lager oder Endlager für AKWs ist und bleibt ungeeignet. Die Bevölkerung und Umwelt ist zu sehr gefährdet. Wir sind zu klein und es existieren schon riesige Lager im Ausland, wo wir nur anzufragen brauchen, z.B. Norwegen, Finnland, Frankreich etc. Man darf die Umweltkatastrophen wie z.B. Erdbeben nicht vergessen. Ich bin froh, wenn es endlich keine AKWs mehr gibt in der Schweiz und drum herum, denn nur ein Unfall würde die Schweiz ausradieren. H.H.
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