75 Jahre in der Luft - Fliegerschule Birrfeld feiert Geburtstag

Flugpioniere aus dem Aargau kauften vor Jahrzehnten ein Stück Land im Birrfeld und gründeten dort 1935 eine Fliegerschule. Was ganz klein und mit einfachsten Segelflugzeugen begann, ist heute ein KMU-Betrieb mit Motor- und Segelflugschule auch für Militär- und Linienpiloten.

Fluglernstunde

Bildlegende: Cirka 60 Flugstunden braucht ein durchschnittlicher Pilot, bevor er an die Prüfung kann. SRF

Früher «hüpften» die einfachen Segelflugzeuge ein paar Meter über das Birrfeld und mussten nicht selten nach nur einem Flug von den Pionieren eigenhändig repariert werden. Heute heben modernste Segelflieger und Motorflugzeuge vom Birrfeld ab. Viele der Pilotinnen und Piloten wurden auch dort, in der Fliegerschule Birrfeld, ausgebildet.

«  Wir sind glücklich, so wie es jetzt ist und wollen sicher keinen Ausbau des Flugplatzes. Wir hoffen einfach, dass uns nicht immer noch mehr Vorschriften einengen.  »

Heinz Wyss
Stv. Flugplatzleiter und stv. Leiter Fliegerschule Birrfeld

Pro Jahr werden rund 40 private Flugschüler im Birrfeld ausgebildet. Zudem nutzt das Militär die Infrastruktur der Fliegerschule für Ausbildungen. Und: auch Lininepiloten erhalten hier ihr Basiswissen.

Flugplatz von oben

Bildlegende: Die Fliegerschule am Flugplatz Birrfeld gibt es seit 75 Jahren. SRF

«  Fliegen lernen ist ähnlich wie Auto fahren lernen: erst braucht es Theorie und dann Praxis mit einem Lehrer. Kostenpunkt: rund 20'000 Franken.  »

Heinz Wyss
Stv. Leiter Flugplatz und stv. Leiter Flugschule Birrfeld

Die Fliegerschule und der Flugplatz Birrfeld ist in den letzten Jahren zu einem kleinen KMU gewachsen. Zählt man das Restaurant dazu, dann sind 40 Frauen und Männer voll- oder teilzeit angestellt. Dazu gehören 3 hauptamtliche Motorfluglehrer.