A1 Wiggertal–Härkingen: Mehr Spuren, aber weniger Tempo

Ende August kam die frohe Botschaft für die Benützer der Autobahn A1: Nach dem Ausbau auf sechs Spuren zwischen Wiggertal und Härkingen ging die A1 wieder auf. Doch die frühere Tempo-Beschränkung von 120 Stundenkilometern gilt noch nicht, mehr als 100 sind nicht erlaubt – noch nicht.

Bild aufgenommen während den Bauarbeiten auf der A1 zwischen Härkingen und Wiggertal auf der A1.

Bildlegende: Die A1 ist zwar mittlerweile fertig ausgebaut, doch gleich schnell wie vorher kann man noch nicht fahren. Keystone

Wer seit Ende August auf der Autobahn A1 zwischen Wiggertal und Härkingen unterwegs ist, sieht zwar keine Baustelle mehr. Gleich schnell fahren wie früher kann man aber noch nicht: Aktuell gilt eine Tempobeschränkung auf 100 Stundenkilometern. Früher waren es 120.

Esther Widmer vom Bundesamt für Strassen (Astra) liefert dafür die Erklärung: Die Baustelle ist nämlich gar noch nicht abgeschlossen. «Wenn die Strasse fertig gebaut ist, kommen die Elektriker und machen den Rest», erklärt sie. Das sei immer so. Aktuell verlegen die Elektriker das Verkehrsleit-System, und zwar in unterirdischen Schächten, gleich unter dem Pannenstreifen.

«Natürlich sieht man diese Leute nicht, aber die Arbeiten laufen trotzdem», fügt Esther Widmer an. Auch Arbeiten an Lärmschutzwänden seien noch am Laufen. Deshalb sei der Pannenstreifen vielerorts gesperrt. Bis Ende Oktober sollen diese Arbeiten fertig sein. Dann gilt wieder dasTempolimit von 120 auf diesem Abschnitt.