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Aargau Solothurn Aarau als historische Hauptstadt in Comic-Form

Eine Mischung aus Geschichtsunterricht und unterhaltsamer Comic-Lektüre: Das Buch «Meyer & Meyer» von Autor Markus Kirchhofer und Zeichner Reto Gloor erscheint in einer neuen Auflage. Es ermöglicht neue Einblicke in die Vergangenheit von Aarau, aber nicht nur das.

Comic-Figuren mit Titelschrift Meyer und Meyer
Legende: Das Titelbild des historischen Comics: Die Figuren sind real, die Geschichten auch fiktiv. Edition Moderne

«Mich hat interessiert, warum eine Stadt mit 450 Häusern und 2400 Einwohnern zur Hauptstadt der Schweiz wird. Diese Frage hat mich gereizt.» Das sagt Texter Markus Kirchhofer, der zusammen mit Zeichner Reto Gloor den Comic-Band «Meyer & Meyer» verfasst hat.

Das Buch erzählt die Geschichte von Johann Rudolf Meyer Senior und Junior, die im 18. Jahrhundert wohl zu den beiden bedeutendsten Aargauer Persönlichkeiten zählten. Ihr Werk ist bis heute sichtbar, wie Markus Kirchhofer weiss: «Auslöser für diesen Comic waren die Meyerschen Stollen.»

Fiktive Geschichte in realem Umfeld

Comic-Zeichnungen
Legende: Ausschnitt aus dem Werk «Meyer & Meyer». Edition Moderne , Link öffnet in einem neuen Fenster

Der Ansatz – historischer Comic – ist nicht ganz neu: Bereits 1996 ist eine erste Version des Comic-Bandes zur Aarauer Stadtgeschichte erschienen. Nun erscheint ein Nachdruck in neuer Aufmachung und ergänzt um einen historischen Anhang von Stadtmuseum-Kurator Marc Griesshammer.

Sonst erhebt das Werk nicht den Anspruch auf historische Korrektheit, wie Markus Kirchhofer gegenüber SRF betont. «Die Stadt Aarau und ihre Bewohner von damals dienen als historische Kulisse, diese Fakten stimmen. Die Geschichten vor dieser Kulisse aber sind fiktiv.»

Man wolle mit diesem Comic-Band auch nicht zwingend Schüler ansprechen. «Ich hatte kein didaktisches Anliegen. Ich will nicht Geschichte vermitteln mit einem Comic als Vorwand. Diese Geschichte wird vor allem Erwachsene ansprechen.»

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