Aarau-Trainer René Weiler: «Ich habe Ferien bitter nötig»

Niederlage um Niederlage musste der FC Aarau in den letzten fünf Spielen einstecken. Im letzten Spiel der Vorrunde stoppen die Aarauer nun die Talfahrt und gewinnen im Brügglifeld gegen Thun mit 2:1. Trainer René Weiler ist glücklich über diesen Sieg und freut sich auf seine Ferien.

Spieler im Zweikampf

Bildlegende: Aarau überflügelt Thun: Juan Pablo Garat im Zweikampf mit Thuns Berat Sadik. Das Spiel endet 2:1 für Aarau. Keystone

«Dieser Sieg ist schön und sehr wichtig für die Moral», sagt FC Aarau-Trainer René Weiler gegenüber Radio SRF. Die Resultate der Spiele hätten oftmals nicht gestimmt, Aarau habe aber trotzdem eine gute Vorrunde gespielt.

Trainer René Weiler jubelt

Bildlegende: «Alles was über dem Platz 10 liegt ist hervorragend für diesen Club»: FCA-Trainer René Weiler zieht Bilanz zur Vorrunde. Keystone

Vor allem wenn man bedenke, dass der FC Aarau das kleinste Budget und die schlechteste Infrastruktur aller Super League-Mannschaften habe. «Auch wenn das einige Leute nicht mehr hören können, man muss es einfach sagen», meint Weiler.

Gegen Thun habe der FC Aarau ein einwandfreies Spiel gezeigt und in den entscheidenden Momenten Tore erzielt. «Wir waren kämpferisch wie immer, aber hatten dazu auch noch das nötige Quentchen Glück.»

Eggimann neuer Abwehrchef des FC Aarau?

Nach der Vorrunde sind die Aarauer nun also auf dem 8. Tabellenplatz mit elf Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Lausanne. Mit diesem Zwischenstand ist Trainer René Weiler zufrieden. «Alles war über dem Platz 10 in der Tabelle liegt, ist für diesen Club hervorragend.» In der Rückrunde sollen allerdings nicht mehr so viele Tore gegen den FC Aarau fallen.

«Einerseits wollen wir extern Abwehrverstärkung holen, andererseits aber auch die Erfahrungen der Vorrunde nutzen um uns zu verbessern», sagt René Weiler im Gespräch mit dem Regionaljournal. Am Sonntag spekulierte die «Aargauer Zeitung» über eine mögliche Verpflichtung des Verteidigers Mario Eggimann. René Weiler wollte diese Meldung nicht kommentieren.

Er geniesst nun zuerst einmal seine Ferien. «Der Staff ist sehr klein in Aarau, man hat viel zu tun», sagt der Trainer. Es sei eine anstrengende Vorrunde mit viel Arbeit gewesen. «Ich habe Ferien bitter nötig.»