Aarauer Maienzug: Die Rentner dürfen nicht mehr ans Bankett

Die Stadt Aarau muss sparen. Und macht das auch beim traditionellen Maienzug. Zum Festbankett werden künfig höchstens noch 2000 Personen eingeladen. Der Stadtrat hat nun entschieden, wer noch kommen darf. Er spart vor allem bei den Rentnern.

Viele Leute an langen Tischen

Bildlegende: Am Maienzug 2013 wurden beim Festbankett auf dem Schanzmätteli noch Tausende mit Schweinsgeschnetzeltem verpflegt. SRF

Die Stadt Aarau will die Kosten für Werkhof, Stadtpolizei, Feuerwehr und Sanitätsverein zugunsten des Maienzugs reduzieren. Ziel ist es, dass der Maienzugvorabend kostendecken betrieben wird.

Bereits im Juni 2015 hat der Einwohnerrat beschlossen, dass höchstens noch 2000 Personen zum Bankett eingeladen werden. Der Stadtrat hat nun die Gästeliste überprüft und entschieden, wer keine Einladung mehr erhält.

Auch die IBA-Mitarbeiter werden ausgeladen

Man habe es sich nicht einfach gemacht, sagt Stadträtin Regina Jäggi auf Anfrage. Schliesslich habe man etwa 1000 Personen aus der Gästeliste streichen müssen. Der Stadtrat sei die Gästeliste mehrmals durchgegangen.

Ausgeladen wurden schliesslich die rund 300 Rentnerinnen und Rentner, sowie die Mitarbeitenden des städtischen Energieversorgers IBA. Die betroffenen Personen seien mit einem Schreiben informiert worden, teilt der Stadtrat am Montag mit.