Aargau: Pizza mit Falschgeld bezahlt

Eine unbekannte Täterschaft bestellteinnerhalb der letzten Tage bei Kurierdiensten jeweils eine Pizza und bezahlte diese dann mit Falschgeld. Der Kantonspolizei liegen drei Anzeigen aus Rothrist, Dottikon und Wildegg vor. Die Polizei warnt vor dieser Masche.

Bei einem Pizza-Kurierdienst in Rothrist bestellte ein Unbekannter am späten Sonntagabend, 17. Februar 2013, eine Pizza. Als der Kurier wenig später bei der genannten Adresse eintraf, fand er im fraglichen Mehrfamilienhaus keine Person mit dem entsprechenden Namen. Als er schon wegfahren wollte, machte in der Nähe ein Mann auf sich aufmerksam und gab sich als Besteller der Pizza aus.

Er bezahlte diese mit einer 200-Franken-Note, nahm das Rückgeld entgegen und verschwand. Später wurde dann bei der Pizzeria festgestellt, dass die Banknote  gefälscht war. Der Inhaber erstattete in der Folge bei der Kantonspolizei Anzeige.

Kein Einzelfall

Zwei Tage später erfuhr die Kantonspolizei aufgrund einer Anzeige, dass der Kurier eines Pizza-Lieferdienstes in Dottikon ebenfalls am Sonntagabend einem Unbekannten auf den Leim gegangen war. Unter gleichen Umständen wie in Rothrist hatte dieser die Pizza mit einer falschen 200-Franken-Note bezahlt.

Schliesslich wurde der Kantonspolizei noch ein dritter Fall angezeigt. Dieser hatte sich am Abend des 20. Februar in Wildegg ereignet. Hier hatte der Täter den
Pizza-Kurier auf einen Parkplatz gelockt und dort mit einer falschen 200-Franken-Note bezahlt. Trotz des gleichen Vorgehens ist zur Zeit unklar, ob alle drei Straftaten auf das Konto der gleichen Täterschaft gehen. Die Ermittlungen der
Kantonspolizei sind im Gange.

Sicherheitsmerkmale beachten

Die Kantonspolizei erhält regelmässig Meldungen und Anzeigen wegen Falschgeldes. Wie im Fall dieser Pizza-Kuriere wählen die Täter gezielt Orte mit
schlechten Lichtverhältnissen, damit die Fälschung nicht sofort auffällt. Auch taucht bei Anlässen mit vielen Leuten und Aushilfspersonal in den Festwirtschaften
immer wieder Falschgeld auf.

Obwohl mit Farbkopierern und ähnlichen Mitteln hergestellte «Blüten» auf den ersten Blick täuschend echt aussehen, lassen sie sich einfach durchschauen. Die Kantonspolizei empfiehlt, sich die wichtigsten Sicherheitsmerkmale der Banknoten einzuprägen.