Aargau sagt Ja zum Asylgesetz, Nein zur Volkswahl des Bundesrates

Das Aargauer Stimmvolk spricht sich gegen die Volkswahl des Bundesrates aus: Knapp 74 Prozent der Stimmberechtigten sagen Nein zur SVP-Volksinitiative. Noch deutlicher fällt das Resultat beim revidierten Asylgesetz aus: Über 83 Prozent im Aargau sagen Ja.

Blick auf die Bundeshauskuppeln mit Schweizer Fahne.

Bildlegende: Das Aargauer Stimmvolk entspricht den erwarteten Resultaten und lehnt die Volkswahl des Bundesrates ab. Keystone

Die eidgenössischen Vorlagen werden im Aargau deutlich beurteilt: Die Volkswahl des Bundesrates wird mit über 73,7 Prozent der Stimmen abgelehnt.

Keine einzige Gemeinde hat der SVP-Volksinitiative bisher zugestimmt, auch nicht die als «SVP-Hochburgen» bekannten Gemeinden im Bezirk Kulm zum Beispiel. Allerdings fällt das Resultat im Bezirk Kulm mit «nur» gut 68 Prozent Nein-Stimmen weniger deutlich aus als in anderen Regionen. Der höchste Nein-Anteil erreicht der Bezirk Aarau mit knapp 77 Prozent Nein-Stimmen.

Klares Ja zum geänderten Asylgesetz

Noch deutlicher fällt das Verdikt bei den dringlichen Änderungen im Asylgesetz aus. Gut 83 Prozent der Aargauerinnen und Aargauer stimmen diesen Änderungen zu. Die Zustimmung ist am deutlichsten im Bezirk Zurzach (86,7 Prozent). Die Aargauer Auslandschweizer hingegen befürworten die Gesetzesänderung lediglich mit 75,2 Prozent.