«Aargau Tourismus» soll 500'000 Franken pro Jahr bekommen

Der Verein «Aargau Tourismus» macht gute Arbeit, und das soll so bleiben. Darum will der Regierungsrat dem Verein in den nächsten drei Jahren insgesamt anderthalb Millionen Franken geben. Damit soll der Aargau als Tourismusregion in der ganzen Schweiz bekannter gemacht werden.

Blick auf das Schloss Lenzburg mit den verschiedenen Türmen bei schönem Wetter.

Bildlegende: Beliebte Ausflugsziele wie das Schloss Lenzburg sollen künftig auch auf nationalen Plattformen bekannter gemacht werden. ZVG

Der Aargau soll auf der touristischen Landkarte der Schweiz bekannter werden. Doch dafür braucht es Geld. Dieses will der Regierungsrat nun verteilen. In den nächsten drei Jahren soll der Kanton jährlich eine halbe Million Franken verteilen, also anderthalb Millionen insgesamt.

Die Tourismusregion Aargau national bekannter machen

Der Regierungsrat stützt sich dabei auf das Standortförderungsgesetz, und bittet den Grossen Rat um Annahme des Kredites. Mit dem Geld soll vor allem das touristische Dachmarketing gefördert werden. Das bedeutet unter anderem, dass der Aargau auf den nationalen Plattformen besser vertreten sein soll.

Das Departement Volkswirtschaft und Inneres befragt momentan alle Aargauer Gemeinden zu diesem Thema. Danach entscheidet der Regierungsrat, ob der Aargau gar eine eigene touristische Region bilden soll.

Regierungsrat lobt die Arbeit von «Aargau Tourismus»

Die Führung des touristischen Dachmarketings hat der Kanton seit einigen Jahren dem Verein Aargau Tourismus mit einer Leistungsvereinbarung übertragen. Dies sei eine gute Variante gewesen, resümiert der Regierungsrat. Es sei dem Verein gelungen, die Aufmerksamkeit für die Sehenswürdigkeiten und die Schönheit des Aargaus stetig zu erhöhen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Im Gegenzug empfiehlt die Regierung eine Motion von Peter Wehrli zur Ablehnung. Darin fordert der SVP-Grossrat, dass das Standortförderungsgesetz nicht länger befristet gelten soll.