Aargauer IG ist mit neuer Spitalfinanzierung einverstanden

Der Regierungsrat will eine neue Spitalfinanzierung und schlägt deshalb ausserordentliche Finanzausgleichsbeiträge vor. Diese geben den finanzschwachen Gemeinden im Aargau etwas Luft, meint die IG für einen fairen Finanz- und Lastenausgleich. Sie befürwortet den Vorschlag des Regierungsrates.

Der neue Vorschlag zur Spitalfinanzierung des Aargauer Regierungsrates bekommt Rückendeckung: Die IG für einen fairen Finanz- und Lastenausgleich befürwortet diese Marschrichtung. Der Regierungsrat hatte zuvor die Botschaft zur «Kantonalisierung der Spitalfinanzierung» präsentiert.

Ein Arzt in blau-grünem Überkleid operiert in einem OP eine Person am Kopf.

Bildlegende: Der Aargaguer Regierungsrat will bei der Spitalfinanzierung arme Gemeinden entlasten. Die Windischer IG findet das gut. ZVG

Demnach sollen finanzschwache Gemeinden künftig dank kleineren Beträgen weniger stark belastet werden. Das würde diesen Gemeinden etwas Luft geben, erklärt IG-Sprecherin und Windischer Gemeinderätin Heidi Ammon gegenüber dem Regionaljournal. Hinzu kommt, dass ohne den Finanzausgleich viele Gemeinden ihre Aufgaben gar nicht mehr seriös erfüllen könnten, meint Heidi Ammon.

Grundsätzlich sollen die grossen Unterschiede bei den finanziellen Leistungen zwischen armen und reichen Aargauer Gemeinden verkleinert werden, wünscht sich die IG für einen fairen Finanz- und Lastenausgleich.