Aargauer Kunstturnerinnen mit einem Bein in Rio

An der WM in Glasgow beenden die Schweizer Kunstturnerinnen die Qualifikation auf dem 16. Rang. Das freut die beiden Aargauerinnen Jessica Diacci (Villnachern) und Laura Schulte (Stein). Sie können damit am vorolympischen Testevent für Rio 2016 teilnehmen.

Kunstturnerin kopfüber in der Luft

Bildlegende: So ist die Aargauerin Jessica Diacci am Samstag an der WM in Glasgow durch die Luft gewirbelt. Keystone

Am Samstag um Mitternacht hatte das Zittern für die Schweizer Turnerinnen ein Ende. Das WM-Ziel, einen Platz unter den besten 16. und somit die Teilnahme am Olympischen Test-Event im nächsten Frühling, stand fest. «Wir sind überglücklich, dass wir trotz eines schlechten Starts uns weiter fokussiert und somit das Ziel erreicht haben», meint Jessica Diacci.

Gleich je drei Schweizerinnen stürzten am Stufenbarren und am Balken. Auch die beiden Aargauerinnen sind nicht ganz zufrieden mit ihrem Wettkampf: Jessica Diacci turnte am Stufenbarren, Balken und Sprung und hatte sich mehr erhofft. Auch Laura Schulte ärgerte sich über ihren Fehler beim Barren, mit der Boden –und Sprung-Übung ist sie aber zufrieden.

Harte Konkurrenz am Test-Event

Die Freude über die Teilnahme am Testevent zusammen mit Cateria Barloggio, Nicole Hitz, Ilaria Käslin und Giulia Steingruber überwiegt aber bei den Aargauerinnen. Die Teams, die sich an den Weltmeisterschaften zwischen dem 9. und 16. Rang platziert haben, machen nun die letzten vier Olympia-Tickets unter sich aus.

Jessica Diacci, weiss, dass die Konkurrenz gross ist und noch viel Arbeit auf die Schweizer Turnerinnen wartet: «Wir müssen unsere Übungen erschweren und an Stabilität gewinnen. Am Wettkampf kann dann alles passieren.»