Aargauer Lehrer fordern mehr Lohn

Die Unterstufenlehrpersonen im Kanton Aargau sollen mehr Lohn erhalten. Rund 160 Lohnbeschwerden sind seit Anfang Jahr beim Kanton eingetroffen. Zu den Beschwerden aufgerufen hatte der Lehrerverband.

Dass Primarlehrpersonen im Kanton Aargau zu wenig verdienen, das hatte vor einiger Zeit schon die kantonale Schlichtungskommission festgestellt. Trotzdem: Geändert wird vorderhand nichts. Deswegen hat der Aargauische Lehrerverband alv seine Mitglieder dazu aufgerufen beim Kanton eine Lohnbeschwerde einzureichen.

Aargauer Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich im Vergleich zu Kollegen aus anderen Kantonen beim Lohn benachteiligt.

Bildlegende: Aargauer Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich im Vergleich zu Kollegen aus anderen Kantonen beim Lohn benachteiligt. Keystone

Rund 160 Lehrpersonen sind dem Aufruf bis jetzt gefolgt und haben eine solche Beschwerde gemacht. Angesichts von über 6000 Mitgliedern beim alv, eine eher kleine Zahl.

Der Geschäftsführer des alv, Manfred Dubach, rechnet damit, dass eine grosse Welle von Beschwerden jetzt noch folgen wird: «Wir haben den Lehrpersonen bis am 20. März Zeit gegeben sich zu melden». Insgesamt rechnet der alv mit 600-1000 Beschwerden.