Zum Inhalt springen
Inhalt

Aargau Solothurn Aargauer Linke wehren sich gegen das Sparen

Vor Beginn der zweiten Beratung des Sparpakets im Aargauer Kantonsparlament haben am Dienstag in Aarau mehrere linke Parteien, Gruppierungen und Gewerkschaften eine Petition «gegen den Leistungsabbau» eingereicht.

Menschen mit Plakaten, auf denen unter anderem steht: Bildung statt Beton
Legende: Im Mai protestierten die Lehrer mit einer Gross-Demo gegen das Sparprogramm der Aargauer Regierung. SRF

Die Unterzeichnenden seien nicht einverstanden damit, dass diejenigen, die sich am wenigsten wehren könnten, die Folgen der laufenden Steuersenkungen für die Reichen tragen müssten, hiess es. Die von den bürgerlichen Parteien vorangetriebenen Abbaumassnahmen würden den Aargau nicht weiterbringen, sondern ihm als als Wirtschafts- und Wohnkanton schaden.

Die 4075 Unterschriften wurden innerhalb eines Monats gesammelt. Rund 1500 Personen unterzeichneten die Petition online im Internet. Grossrätin Elisabeth Burgener, Co-Präsidentin der SP Aargau, überreichte die Unterschriften dem Grossratspräsidenten Thierry Burkart (FDP).

Dem Komitee «Allianz gegen Leistungsabbau» gehören unter anderem die SP, die Grünen der Gewerkschaftsbund, Unia sowie der VCS und WWF an. Sie wollen, dass der «Raubbau» bei Bildung, Familien, Gesundheit, Kultur und Umwelt gestoppt wird.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell viele "linke" Anhänger(innen), Lehrer, Gewerkschaften und Büezer Zeit haben, um auf der Strasse mit Schrillpfeifen und roten Fahnen gegen demokratisch erfolgte Entscheide "demonstrieren" zu können! KMU- oder andere Arbeitsplätzeschaffende könnten sich diese "leere Zeit" gar nicht leisten! Wohlstand und wirtschaftliche Hochleistungen und damit viele Arbeitsplätze, schafft man nicht mit Megafonen und roten Fahnen schwingen, sondern mit Leistungswille!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen