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Aargau Solothurn Aargauer Parteien mehrheitlich für neue Fachschule Gesundheit

Der Kanton will die Höhere Fachschule für Gesundheit und Soziales (HFGS) in Suhr für 60 Millionen Franken umfassend erneuern. Die Parteien begrüssen diese Pläne mehrheitlich. Nur die SVP lehnt das Projekt komplett ab.

Eine Computerzeichnung zeigt ein Hochhaus mit einem breiten Sockel von der Strasse aus gesehen.
Legende: So soll die Höhere Fachschule Gesundheit und Soziales nach der Wiedereröffnung 2020 aussehen. zvg

Die Höhere Fachschule für Gesundheit und Soziales befindet sich in Suhr, in der Liegenschaft Südallee 22. Sie bietet Lehrgänge für Pflegeberufe, für Operationstechnik und für Sozialpädagogik aus.

Teile der Schule wurdn schon 1933 errichtet und können trotz Nachrüstungen die aktuellen Anforderungen an den Schulbetrieb nicht erfüllen. Der Kanton will deshalb das Hochhaus (ehemaliges Schwesternhaus) und den Sockelbau für über 60 Millionen Franken sanieren und teilweise neu bauen.

Die Vernehmlassung für das Vorhaben geht am Donnerstag zu Ende. Fast alle Parteien äussern sich positiv zum Projekt. Nur die Aargauer SVP fordert einen Marschhalt. Die Sanierung sei überteuert und es sei ohnehin unnötig, die Fachschule zu erweitern, findet die Partei.

Kritik an den Auslagerungskosten

Die übrigen Parteien kritisieren einzelne Details der Vorlage. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 49 Millionen Franken, hinzu kommen aber zusätzliche Kosten für die Auslagerung des Schulbetriebs während der Bauzeit. Diese Auslagerungskosten seien zu hoch, findet die CVP. Auch FDP und die Grünliberalen kritisieren diese Kosten.

Lediglich SP und Grüne sind mit den projektierten Kosten einverstanden. Die Grünen fordern jedoch, dass das Gebäude im Minergie-P-Eco-Standard saniert wird.

Der Wohnturm der Schule (Schwesternhaus) wird seit August 2013 als Asylunterkunft genutzt. Ursprünglich war die Zwischennutzung bis 2015 befristet. Neu soll die Asylunterkunft aber bis 2017, also bis zum Beginn der Bauarbeiten, betrieben werden.

Der Regierungsrat wird die Vernehmlassungsantworten nun sichten. Der Grossrat soll noch in diesem Jahr die Botschaft beraten.

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