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Aargau Solothurn Aargauer Regierung will Asylunterkunft Liebegg weiterhin

Die Aargauer Regierung will die Pläne für eine Asylunterkunft auf der Liebegg in Gränichen vorantreiben. 60 Asylbewerber sollen im militärischen Teil des Kommandopostens Liebegg unterirdisch einquartiert werden. Noch im August will der Kanton das Baugesuch einreichen.

Die kantonale Unterkunft soll drei Jahre lang betrieben werden. Die unterirdische Anlage befindet sich auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg.

Für den Regierungsrat ist nach eigenen Angaben klar, dass der Betrieb der temporären Asylunterkunft den Beratungs-, Forschungs- und Lehrbetrieb des Landwirtschaftlichen Zentrums nicht tangieren darf.

Asylbewerber sitzt auf einem Bett in einer Zivilschutzanlage.
Legende: Asylunterkunft und Landwirtschaftliche Schule sollen sich «nicht tangieren». Keystone

Daher würden ein Konsultationsgremium und eine Begleitgruppe eingesetzt, schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme vom Freitag zu einer Interpellation aus den Reihen von SVP, FDP und CVP.

Mit dem Zentrum Liebegg sei geklärt worden, wie die Personengruppen voneinander getrennt und welche Teile des Grundstücks unter welchen Vorzeichen gemeinsam genutzt werden könnten.

Es sei nicht vorgesehen, dass Asylsuchende Gebäude, Anlagen und Räume der Schule nutzen würden. Es werde mit keinen übermässigen Beeinträchtigungen für den Betrieb des Landwirtschaftlichen Zentrums zu rechnen sein.

Sicherheitsdienst rund um die Uhr

Der kantonale Sozialdienst werde als Betreiber zusammen mit dem Zentrum und weiteren Beteiligten ein Sicherheitskonzept ausarbeiten und die bestehenden Bedenken aufnehmen.

Rund um die Uhr soll eine Sicherheitsperson zusätzlich zu den Betreuern und zum Nachtdienst anwesend sein. Der Kanton rechnet dafür mit Kosten von 675'000 Franken pro Jahr.

Der Kanton will das Baugesuch für die Nutzung der Unterkunft im militärischen Teil des Kommandpostens Liebegg bei der Standortgemeinde im Herbst einreichen. Zunächst hatte er geplant, das Gesuch bereits im Frühling zu deponieren.

Umbau für 180'000 Franken

Der Kanton beziffert die Kosten für den Umbau der Unterkunft und für die notwendige Infrastruktur auf 180'000 Franken. Die Globalpauschale des Bundes deckt die Kosten. Die Unterbringung von Asylsuchenden in dieser Unterkunft sei «als wirtschaftlich zu qualifizieren», merkt der Regierungsrat an.

Von der geplanten Belegung nicht betroffen ist der zivile Teil des Kommandopostens Liebegg, der dem Kantonalen Führungsstab in Notlagen zur Verfügung steht. Er kann unabhängig von der Belegung des militärischen Teils betrieben werden.

3 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    "Spaziergang für Grundrechte und Toleranz" war von den Jungsozialisten (JUSO) mitorganisiert worden" Die Asyl- und Sozialindustrie scheint inzwischen über etliche Länder hinweg vernetzt zu sein. Offenbar gibt es nach wie vor viel Steuergeld mit angeblichen Flüchtlingen zu verdienen. Zusammenhänge sind ohne Gewähr und rein zufällig! http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1435627/Chronologie_Vom-Protestmarsch-bis-zur-Abschiebung?from=suche.intern.portal
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  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    aber ich wohnhaft in Gränichen will diese Pseudoasylbewerber nicht in unserem Dorf.Eigentlich sind das alles Wirtschaftsflüchtlinge, welche hier nichts verloren haben. Immer und immer wieder Steuergelder für Asylbewerber einsetzen, welche uns ins Gesicht spucken und denen wir am Arsch vorbei gehen und nur schaden und gar nichts nützen, finde ich ein absolutes No Go. Wechselt doch bitte die Aargauer Regierung aus.Wieder einmal eine Verdienstquelle der Linken.
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    1. Antwort von Helen Brun, Aarau
      Dann stellen Sie sich doch einfach links an, so verdienen Sie dabei auch einen Haufen Geld. Mit dem Geld können Sie dann einen Regierungswechsel finanzieren. Und wups, die Asylanten sind weg.
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