Aargauer Schauspielerin: «So mutig wie Mira wäre ich nie»

Die Hauptrolle im Film «Die Schwalbe» ist die erste grosse Rolle in einem Kinofilm für die Aargauerin Manon Pfrunder. Der Spielfilm, der hauptsächlich im Nordirak gedreht wurde, ist im Rennen um den «Prix de Soleuere» an den Solothurner Filmtagen.

Manon Pfrunder im Radiostudio

Bildlegende: Manon Pfrunder, die Hauptdarstellerin in «die Schwalbe» SRF Bruno von Däniken

In «die Schwalbe» spielt Manon Pfrunder die junge Mira, die alleine in den Nordirak reist, um im Kurdengebiet nach ihrem Vater zu suchen. Auch sie reise gerne und viel, erzählt Manon Pfrunder - alleine in einer solchen Region unterwegs sein würde sie aber nicht.

Aufgewachsen ist die Schauspielerin im aargauischen Schafisheim, heute lebt und arbeitet sie hauptsächlich in Berlin. Für die Premiere von «die Schwalbe» sind sie und andere Darsteller an die Solothurner Filmtage gereist.

Der Spielfilm des schweizerisch-kurdischen Regisseurs Mano Khalil ist im Rennen um den «Prix de Soleure». 2016 vergibt eine Jury den Filmpreis im Wert von CHF 60'000 Franken zum achten Mal.

Der Part der Mira ist die erste Hauptrolle der 27-Jährigen in einem Kinofilm. «Die Schwalbe» sei zu einer Herzensangelegenheit geworden. Vor allem die Landschaft in Kurdistan und die Gastfreundschaft der Bevölkerung hätten es ihr angetan, sagt sie im Interview mit dem Regionaljournal Aargau Solothurn.

Premiere in Solothurn vor grossem Publikum

Den Film bei der Premiere zu sehen, und das auf der grossen Leinwand in der Solothurner Reithalle, das sei ein sehr spezieller Moment gewesen, erzählt Manon Pfrunder weiter.

Am Anfang sei sie schockiert gewesen, ihren Kopf auf der grossen Leinwand zu sehen, erzählt sie lachend.

Über ihre nächsten Projekte will die Aargauerin noch nichts verraten. An den Solothurner Filmtagen hätten aber verschiedene Kontakte stattgefunden mit Vertretern der Filmbranche.

Angesprochen auf die Aussage des Regisseurs Mano Khalil, sie sei ein zukünftiger Star, winkt Manon Pfrunder ab, sagt aber auch: «Der aktuelle Film ist hoffentlich nicht der Höhepunkt meiner Karriere, sondern nur der Startschuss dazu.»