Aargauer Schwimmer bei seinem Ärmelkanal-Abenteuer im Rückstand

Intensives Training hat Jürg Ammann hinter sich. Nun war es soweit: der 50-jährige Erlinsbacher startete am Freitagmorgen mit der Verwirklichung seines Traumes, der Durchquerung des Ärmelkanals zwischen Dover und Calais.

Schwimmer im Wasser.

Bildlegende: Er träume von der Durchquerung des Ärmelkanals seit Jahren, sagt Extremschwimmer Ammann. ZVG

Bereits am Donnerstag hatte Jürg Ammann grünes Licht von den Behörden für die Durchquerung des Ärmelkanals erhalten. Da die Wetterbedingungen aber nicht optimal waren, verschob er sein Vorhaben um einen Tag.

Am Freitagmorgen war es nun soweit: um 7.45 Uhr (Schweizer Zeit) stieg er in Dover ins Wasser. «Das Wetter ist perfekt und das Wasser ruhig», freute sich Ammann Mediensprecher Remo Tenti noch am Morgen.

Trotz guten Verhältnissen litt der Erlinsbacher zu Beginn an Übelkeit wegen des Seegangs. Nach rund zehn Stunden hatte der Extremschwimmer etwas mehr als die Hälfte der Strecke geschafft. Vor dem Start hoffte er, für die Überquerung rund 14 Stunden zu benötigen.

«Ammann fühlt sich jetzt zwar besser», sagte Tenti am frühen Abend gegenüber dem Regionaljournal, die gesetzte Zeit von 14 Stunden sei aber trotzdem nicht mehr zu schaffen. Bis zu 40 Kilometer muss der 50-Jährige insgesamt bewältigen.