Aargauer und Solothurner Autozulieferer sind gefordert

Seit einigen Jahren kämpfen die Aargauer und Solothurner Autozulieferer mit Währungsschwankungen. Aufgrund des starken Schweizer Frankens sind Autoteile aus der Region teurer geworden.

Autofabrik von Volkswagen.

Bildlegende: Volkswagen und auch andere Autobauer beziehen Teile aus der Region. Keystone

Von den Währungsschwankungen und dem immer stärker werdenden Schweizer Franken, ist auch die Hischier Auto AG betroffen. Die Kleinfirma aus Buchs bei Aarau beschäftigt 30 Mitarbeiter und repariert Autoteile unter anderem für BMW und VW. Um sich trotz teureren Preisen von der Konkurrenz abzuheben, setzt die Aargauer Firma vor allem auf die Qualität ihrer Arbeit.

«Unsere Firma steht wieder besser da. Kunden, die aus Preisgründen auf asiatische Produkte wechselten, kehrten wegen Qualitätseinbussen wieder zu uns zurück», sagt CEO Gerhard Hischier.

Einen Vorteil gegenüber grösseren Konkurrenzfirmen habe die Hischier auch, weil sie Arbeiten schneller erledigen könnte. Die Branchen-Giganten, wie sie Hischier nennt, hätten bedeutend längere Lieferzeiten, als die Firma aus dem Aargau.

Autozulieferer müssen handeln

Auch Peter Simonet, Leiter Technologie und Innovation der Handelskammer Solothurn stuft das Problem des starken Frankens als ernstzunehmend ein.

«In erster Linie sollten die betroffenen Firmen ihre Produktionskosten auf einem Minimum halten. In einem zweiten Schritt könnten auch die Preise erhöht werden», sagt Peter Simonet. Wobei es aber noch schwieriger werden könnte, mit erhöhten Preisen konkurrenzfähig zu bleiben.