Aargauische Kantonalbank präsentiert erneut Rekordzahlen

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat im vergangenen Jahr den höchsten Kundengelder-Zuwachs in ihrer Geschichte erlebt. Der Reingewinn beträgt gut 99 Millionen Franken. Und mit 77,4 Millionen Franken erhält der Kanton Aargau noch ein bisschen mehr Geld als im 2011.

Die Verantwortlichen der AKB haben am Dienstagmorgen die Zahlen präsentiert.

Bildlegende: Die Verantwortlichen der AKB haben am Dienstagmorgen die Zahlen präsentiert. SRF

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat an ihrer Bilanzmedienkonferenz zum Jahr 2012 erneut Rekordzahlen präsentiert. Die Bilanzsumme stieg um 8,5 Prozent auf 21,6 Milliarden Franken. Ende 2012 verwaltete die AKB Kundengelder in Höhe von 17 Milliarden Franken, fast 10 Prozent mehr als Ende 2011. Damit resultierte der höchste Zuwachs an Kundengeldern in der Geschichte der Bank, hiess es am Dienstag vor den Medien in Aarau.

Während die AKB im letzten Jahr mit 77 Millionen den bisher höchsten Betrag an den Kanton ablieferte, wird es heuer noch etwas mehr. Stolz erklärte Direktionspräsident Rudolf Tellenbach, man werde diesmal gar 77,4 Millionen abliefern können.

Der Erfolg beim Zinsgeschäft, dem stärksten Ertragspfeiler der AKB, reduzierte sich hingegen um 1,6 Prozent auf 270,2 Millionen. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste ein Rückgang von 2,1 Prozent auf 70,5 Millionen Franken hingenommen werden, beim Handelsgeschäft mit einem Erfolg von 34,1 Millionen Franken betrug der Rückgang 11,5 Prozent.

An Kunden wurden letztes Jahr 17,7 Milliarden Franken ausgeliehen, 606,5 Millionen Franken mehr als 2011. Von diesen 17,7 Milliarden sind 16,1 Milliarden Franken Hypothekar-forderungen. In diesem Bereich konnte die AKB eine Zunahme von 724,4 Millionen Franken erzielen. Die kommerziellen Ausleihungen gingen von 1,7 auf 1,6 Milliarden Franken zurück.

Zufrieden über die Zahlen der Aargauischen Kantonalbank zeigte sich auch Regierungsrat und Finanzdirektor Roland Brogli. Ihn freut aber nicht nur die Ausschüttung von über 77 Millionen Franken an den Kanton, sondern auch die Erhöhung des Eigenkapitals. Dieses stieg auf 1,7 Milliarden an, die Kapitalquote stieg gar auf 15,4%.