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Aargau Solothurn ABB Schweiz prüft Stellenabbau in Kleindöttingen

Der Industriekonzern ABB prüft die Schliessung der Produktionsstätten von getriebelosen Mühlenantrieben an den Standorten Kleindöttingen und Birsfelden BL. Von der Schliessung könnten im Aargau 45 Mitarbeitende betroffen sein. Das Konsultationsverfahren ist eingeleitet worden.

ABB-Schild
Legende: Die ABB überprüft ihre Produktionsstätten in Kleindöttingen und Birsfelden. Die Aufträge für Mühlenantriebe fehlen. Keystone

Es gehe darum, die tiefe Auslastung der Produktionsstätten und geplanten Restrukturierungsmassnahmen zu diskutieren, so ABB Schweiz. Der Konzern begründet dies mit dem Rückgang der Aufträge im globalen Minengeschäft. Dieses befinde sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Grossaufträge fehlen oder wurden zeitlich verschoben. In Kleindöttingen und Baden sind total 45 Stellen bedroht, heisst es auf Anfrage des Regionaljournals. In Birsfelden könnten 15 Stellen gestrichen werden.

ABB Schweiz liefert für grosse Industrieanlagen wie Minen die elektrische Ausrüstung und Motoren, Generatoren sowie die Instrumentation und Analyse-Systeme. Die Produktion und Montage von getriebelosen Mühlenantrieben findet in Birsfelden und Kleindöttingen statt.

Das Engineering wird von Baden-Dättwil aus getätigt. Die in Kleindöttingen ansässigen Bereiche Motoren und Generatoren sowie Blechbearbeitung sind gemäss ABB von allfälligen Massnahmen nicht betroffen.

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