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Johnson&Johnson Acht Wochen Vaterschaftsurlaub: US-Konzern zeigt sich grosszügig

Der US-Konsumgüter und Pharmakonzern Johnson&Johnson führt weltweit einen 8-wöchigen bezahlten Vaterschaftsurlaub ein – auch in der Schweiz. Der Konzern beschäftigt hierzulande 7000 Angestellte. Damit ist Johnson&Johnson neben McDonald's der grösste amerikanische Arbeitgeber in der Schweiz.

Per Ende 2017 haben werdende Väter Anrecht auf acht Wochen bezahlten Elternurlaub für die Geburt oder Adoption, wie Johnson&Johnson am Mittwoch in Zürich mitteilte. Die Mitarbeiterinnen an den insgesamt 21 Standorten in der Schweiz profitieren weiterhin von 18 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub ab dem zweiten Anstellungsjahr. Gesetzlich vorgeschrieben sind lediglich 14 Wochen.

Der US-Konzern in der Region

Die Übernahme der Biotechfirma Actelion mit Sitz in Allschwil dieses Jahr ist für Johnson&Johnson die grösste Übernahme. Actelion betreibt ihren Schweizer Hauptsitz in Baden.

Im Jahr 2012 hat der weltgrösste Gesundheitskonzern bereits den Medizinaltechnikkonzern Synthes übernommen mit seinen Standorten im Kanton Solothurn (Zuchwil, Bettlach, Grenchen, Selzach, Balsthal, Hägendorf). Im aargauischen Villmergen betreibt der US-Konzern ein Logistikzentrum.

Seinen ersten Standort in der Schweiz errichtete Johnson&Johnson 1959 in Schaffhausen.

Standort Solothurn

Bürogebäude
Legende: Das Bürogebäude in Zuchwil SRF

An den ehemaligen Synthes-Standorten im Kanton Solothurn arbeiten aktuell über 2000 Angestellte. In Zuchwil steht auch der Hauptsitz von Depuy-Synthes für Europa, Afrika und den Nahen Osten. Die Medizinaltechnik-Firma produziert vor allem künstliche Hüftgelenke.

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