«Alle Basketballclubs in der Region kämpfen um Spielerinnen»

In der Nationalliga B der Frauen hat sich das Team Olten-Zofingen aus Mangel an Spielerinnen vor dem Saisonstart zurückgezogen. Damit startet die zweithöchste Liga der Frauen nur mit sieben Teams. Der Präsident des Teams Olten-Zofingen bedauert dies. Spielerinnen seien im Aargau generell knapp.

Spielszene

Bildlegende: Sophie Leuenberger ist eine von drei Spielerinnen, die vom aufgelösten NLB-Team ins zweite Team wechseln musste. Franziska Senn

Der BC Olten-Zofingen hat seine bislang stärkste Mannschaft zurückgezogen. Von total elf Spielerinnen wollten nach der Sommerpause gleich fünf nicht mehr Teil des Teams sein. Die Liga gewährte dem Club eine Frist von drei Wochen um Spielerinnen zu finden. Dies gelang allerdings nicht.

«Alle Clubs in der Region buhlen um Spielerinnen. Im Aargau sind Aarau und Baden mit einer Nati-B-Mannschaft präsent. In der Westschweiz und im Kanton Basel-Landschaft mussten Teams wegen Spielerinnenmangel sogar schon aufgelöst werden. «Alle Clubs buhlen um die gleiche Anzahl Spielerinnen», weiss der Präsident das Basketball-Clubs Olten-Zofingen, Daniel Frey.

Beim Nachwuchs mangle es vor allem, sagt Daniel Frey. Frey ist auch beim Schweizer Basketballverband tätig und hier für die Ausbildung und den Nachwuchs zuständig. «Im Basketball fehlt das Geld. Freiwillige zu finden ist schwierig», begründet Frey den fehlenden Nachwuchs.