Aargauer Wirtschaft Alpiq-Anlage für Forschungsanlage Cern

Der Energiekonzern Alpiq kann eine Schaltanlage für das Cern in Genf liefern, die Europäische Organisation für Kernforschung. Das neue Umspannwerk werde benötigt, um Unterhaltsarbeiten an den Teilchenbeschleunigern vorzunehmen.

Rohre in einem langen Tunnel.

Bildlegende: Die Anlage der Alpiq wird im Cern für Unterhaltsarbeiten verwendet, zum Beispiel am LHC (Large Hadron Collider). Keystone

Die Schaltanlagen diene der Verstärkung des Stromnetzes des Cern, so Alpiq in einer Mitteilung. Das neue Umspannwerk soll eine unterbrechungsfreie Durchführung von Experimenten ermöglichen.

Alpiq wird das 400/66 Kilovolt-Unterwerk mit einem 220 Megavoltampere-Leistungstransformator auf dem Gebiet der französischen Gemeinde Prévessin errichten. Die Anlage hat laut Alpiq eine Grösse von rund einer Hektare. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund sieben Millionen Franken.

Die Bauarbeiten beginnen in den nächsten Monaten und dauern voraussichtlich bis Anfang 2019.