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Aargau Solothurn Als erste Gemeinde: Gemeinderat von Oberentfelden soll einbürgern

Die Gemeindeversammlung von Oberentfelden gibt von sich aus Kompetenzen ab: In Zukunft soll nicht mehr sie sondern der Gemeinderat entscheiden, wer den roten Pass erhält. Ob es wirklich so kommt, entscheiden jedoch die Stimmbürger an der Urne.

Ortstafel von Entfelden.
Legende: Oberentfelden übernimmt Vorreiterrolle: Als erste Gemeinde im Aargau soll der Gemeinderat einbürgern. SRF

Seit dem Januar 2014 können die Entscheide über Einbürgerungen im Kanton Aargau an den Gemeinderat übertragen werden. Als erste Gemeinde macht nun Oberentfelden davon Gebrauch. Die Gemeindeversammlung hat am Donnerstagabend entschieden, dass der Gemeinderat in Zukunft über die Einbürgerungen entscheiden soll.

Die Änderung gab nur wenig zu reden. Nur gerade eine Person kritisierte, dass in Zukunft der Gemeinderat entscheiden soll, wer den roten Pass erhält. Es gibt also recht wenig Widerstand. Es spricht einiges dafür, dass die Stimmbürger am 28. September 2014 an der Urne der Verschiebung der Kompetenzen auch zustimmen.

Der Gemeinderat will die Änderung unter anderem auch, um die Gemeindeversammlung zu entlasten. Die vielen Einbürgerungen hätten zu viel Unmut geführt, hatte Markus Werder, Gemeindeammann von Oberentfelden, im Vorfeld der Gemeindeversammlung gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn ausgeführt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von André Perler, Wünnewil FR
    Bei uns im Kanton Freiburg ist das schon lange Gang und Gebe - zumindest in unserer Gemeinde Wünnewil-Flamatt. Die Einbürgerungskommission, die aus Bürgerinnen und Bürgern zusammengesetzt ist, diskutiert die Einbürgerungsgesuche und gibt dem Gemeinderat eine Empfehlung ab. Dieser folgt allermeistens dieser Empfehlung. Dieses System hat sich in meiner Sicht bewährt.
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