Arbeitslosenquote in der Region stagniert

Im Aargau ist die Arbeitslosenquote im Juli bei 3,0 Prozent verharrt. 10'801 Personen waren als arbeitslos registriert – 169 Personen weniger als im Vormonat. Im Kanton Solothurn stagniert die Arbeitslosenquote bei 2,7 Prozent. Beide Quoten liegen unter dem Schweizer Mittelwert.

Mann sucht via Internet eine Stelle.

Bildlegende: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Aargau beträgt 1888 Personen. Keystone

Die regional höchste Arbeitslosenquote im Kanton Aargau weist der Bezirk Baden mit 3,4 Prozent aus. Es folgen die Bezirke Bremgarten und Kulm mit je 3,2 Prozent sowie der Bezirk Zurzach mit 3,1 Prozent. Im Bezirk Rheinfelden beträgt die Quote 2,8 Prozent. Mit 2,1 Prozent weist der Bezirk Muri die tiefste Quote aus.

Die Zahl der Stellensuchenden im Aargau ging um 235 auf 15'358 Personen zurück. Mit 911 offenen Stellen waren Ende Juli 125 Angebote weniger gemeldet. Im Durchschnitt waren die angemeldeten Personen 262 Tage auf Stellensuche. Das sind 19 Tage mehr als im Vormonat. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen. Sie brauchten im Durchschnitt 371 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden.

Weniger Anträge auf Kurzarbeit

Im Juli beantragten 19 Betriebe im Aargau Kurzarbeit – sechs weniger als im Vormonat. Bei den neu gemeldeten Betrieben sind insgesamt 399 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Damit liegt für insgesamt 1403 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor. Die Firmen stammen vor allem aus der Maschinen- und Elektroindustrie. Als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit geben sie den starken Franken an.

Auch im Kanton Solothurn meldeten im Juli weniger Betriebe für Kurzarbeit an. Insgesamt 21 Betriebe beantragten eine Bewilligung – ein Betrieb weniger als im Vormonat. Davon betroffen könnten 619 Arbeitnehmende sein. Im Vormonat waren es 330 Personen gewesen.

Weniger Stellensuchende im Kanton Solothurn

Insgesamt 3963 Personen waren im Kanton Solothurn als arbeitslos registriert – 50 weniger als im Vormonat. Bei den jungen Leuten bis zum Alter von 24 Jahren stieg die Zahl der Arbeitslosen an. Der Grund dafür seien die Schul- und Lehrabgänger, die keine Arbeit gefunden hätten, teilte das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit mit.

Wie in den Vormonaten weist die Region Grenchen mit 3,7 Prozent die höchste Arbeitslosenquote aus. In der Region Solothurn beträgt die Quote 2,7 Prozent, in der Region Thal 2,6 Prozent. Es folgen die Regionen Olten/Gösgen/Gäu und Thierstein/Dorneck mit je 2,5 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden sank im Juli leicht, und zwar um 58 auf 6614 Personen.