Arbeitslosigkeit in den Kantonen Aargau und Solothurn geht zurück

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Aargau ist im Mai um 0,2 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gesunken. Im Kanton Solothurn fiel die Quote um 0,1 Punkte auf 2,4 Prozent. Der Rückgang hat gemäss Angaben der kantonalen Ämter für Wirtschaft und Arbeit vor allem saisonale Gründe.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungzentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Mai 9'530 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 572 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden ging im Mai um 657 auf 13'240 Personen zurück.

Die regional höchsten Arbeitslosenquoten weisen die Bezirke Baden und Bremgarten mit 3,1 Prozent auf. Ebenfalls noch über dem kantonalen Mittel liegen die Quoten in den Bezirken Kulm (3,0 Prozent) sowie Zurzach und Lenzburg (je 2,8 Prozent).

Die Bezirke Aarau und Brugg weisen eine Quote von 2,6 Prozent auf, die Bezirke Rheinfelden und Zofingen eine solche von 2,4 Prozent. Für den Bezirk Laufenburg wurden 2,2 Prozent errechnet, für den Bezirk Muri 2,0 Prozent.

Grenchen bleibt (negativer) Spitzenreiter

Auch im Kanton Solothurn ging die Arbeitslosenquote zurück. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai gegenüber dem Vormonat um 160 auf 3'475 Personen gefallen. Damit sank die Arbeitslosenquote von 2,5 auf 2,4 Prozent.

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Die nach wie vor höchste Arbeitslosenquote weist die Region Grenchen mit 4,3 Prozent auf. Das sind 1,3 Prozentpunkte über dem derzeitigen Schweizer Mittel und 1,9 Prozentpunkte über der kantonalen Quote. Die Region Solothurn weist mit 2,5 Prozent ebenfalls eine höhere Arbeitslosenquote auf, als der Gesamtkanton.

Genau wie auf Kantonsebene beträgt die Arbeitslosenquote in der Region Thal 2,4 Prozent. Für die Region Olten/Gösgen/Gäu wurden 2,1 Prozent errechnet, für die Region Thierstein/Dorneck 2,0 Prozent, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit hervorgeht.

Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 5'602 und war damit um 170 Personen tiefer als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote sank von 4,0 auf 3,9 Prozent. Schweizweit beträgt diese Quote 4,3 Prozent. Die Abnahme sei unter anderem auf konjunkturelle Effekte zurückzuführen, schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit. Die Wirtschaft sei gut ausgelastet. Das treffe insbesondere für das Baugewerbe zu, wo die meisten Abgänge zu verzeichnen seien.