Architekturpreis für St. Ursen-Kathedrale und Schuhfabrik Hug

Die diesjährigen «Architekturauszeichnungen Kanton Solothurn» gehen an zwei bekannte Bauprojekte im Kanton. Die Preisverleihung hat am Donnerstagabend im Rahmen der Grenchner Wohntage stattgefunden.

Jury: «Aus der Renovation wurde eine musterhafte Rückführung zum Urzustand».

Bildlegende: Jury: «Aus der Renovation wurde eine musterhafte Rückführung zum Urzustand». ZVG

Der Solothurner Regierungsrat hat die «Architekturauszeichnungen Kanton Solothurn» bereits zum 6. Mal vergeben. Zwei Objekte haben eine Auszeichnung erhalten:

Kathedrale und ehemalige Schuhfabrik ausgezeichnet

2011 wurde im Innenraum der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn ein Brandanschlag verübt. Die Stärke der darauf folgenden Sanierung liege «im mutigen Entscheid, historischer Bausubstanz auf den Zahn zu fühlen», heisst es in der Mitteilung der Solothurner Regierung. Bauherrschaft der Sanierung war die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Solothurn.

Jury: «Die Hugi war und bleibt ein Baudenkmal mit zukunftsweisendem Charakter».

Bildlegende: Jury: «Die Hugi war und bleibt ein Baudenkmal mit zukunftsweisendem Charakter». ZVG

Die ehemalige Schuhfabrik Hug in Dulliken war dem Zerfall nahe. Bereits 1978 wurde der Betrieb in der «Hugi» eingestellt. «Dann entstand unter Erfüllung der Anforderungen an den Denkmalschutz eine ganzheitliche Umbaustrategie», so die Regierung. Der Umbau der «Hugi» stand unter der Bauherrschaft der ncw ag von Markus Ehrat aus Windisch.