ASE-Geschäftsführer ist schon im Gefängnis

Der ehemalige Geschäftsführer der ASE Investment AG mit Büro im aargauischen Frick hat den vorzeitigen Strafvollzug angetreten. Der Beschuldigte sass bereits seit April 2012 in Untersuchungshaft.

Die Strafuntersuchung im Millionen-Betrugsfall mit 1500 Anlegern dauert an. Der Beschuldige sitzt seit Februar auf Antrag seines Verteidigers im vorzeitigen Strafvollzug.

Gang in einem Gefängnis

Bildlegende: Ein Angeschuldigter kann vorzeitig den Strafvollzug antreten. Dieser kann «angenehmer» sein als eine lange U-Haft. Keystone

Eine Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der «Neuen Fricktaler Zeitung». Die Untersuchungen gegen den Beschuldigten sind gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft noch am Laufen.

Es handle sich um ein sehr komplexes Strafverfahren mit Auslandbezug. Involviert seien mehrere Beschuldigte und rund 1500 Geschädigte. Zudem sei eine lange Tatzeit zu untersuchen, hiess es.

Die ASE Investment hatte Anleger mit Renditeversprechen von bis zu 18 Prozent angelockt. Die Schadensumme dürfte deutlich über 50 Millionen Franken liegen.

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Vorwürfe gegen Basler Kantonalbank

9:53 min, aus Schweiz aktuell vom 26.7.2012