Asylunterkunft in Biberist geht wieder zu

Knapp drei Monate wurde in Biberist eine Zivilschtzanlage als Asylunterkunft für rund 30 Personen benutzt. Mitte Oktober verlassen die Asylbewerber die Unterkunft wieder.

Leere Zivilschutzanlage

Bildlegende: Die unterirdische Asylunterkunft in Biberist ist bald wieder leer (Bild: Zivilschutzanlage Hautrive, FR). Keystone

Der Kanton Solothurn braucht die unterirdische Asylunterkunft in Biberist nicht mehr. Das berichtet Radio 32. Die Asylbewerber, welche seit Mitte Juli dort untergebracht waren, werden bald wieder abreisen.

Gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn bestätigt dies der Biberister Gemeindepräsident Martin Blaser. «Die ersten Asylbewerber werden bereits am nächsten Montag die Unterkunft verlassen», erklärt Blaser. Rund rund 30 Asylbewerber hatten in den vergangenen 3 Monaten in der Zivilschutzanlage gelebt.

Der Kanton Solothurn wird ab diesem Spätherbst die alte Klinik Fridau in Egerkingen als Asylunterkunft benutzen, nach einem langen juristischen Hinundher. Rund 80 Personen werden dort untergebracht.