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Asylwesen Aargau Zofingen hat wieder eine kantonale Asylunterkunft

Eine kantonale Asylunterkunft für 20 bis 25 Männer wird in Zofingen AG kommende Woche den Betrieb aufnehmen. Die Unterkunft befindet sich in einer leerstehenden Liegenschaft, die der Stadt gehört. Das Gebäude weicht später einem Neubau.

Die Asylsuchenden stammen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea, wie die Stadt Zofingen und der Kanton Aargau am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Die Liegenschaft wurde für 173'000 Franken hergerichtet. Vor allem der Brandschutz musste erhöht werden.

Die Stadt hatte die Liegenschaft an der Schulhausstrasse gekauft, um eine Überbauung mit Dienstleistungen und Wohnungen zu erstellen. Bis das Projekt in rund fünf Jahren realisiert werden kann, wird die Liegenschaft nun vorübergehend als kantonale Asylunterkunft genutzt.

Aufnahmepflicht erfüllt

Zofingen erfüllt mit den 25 neuen Plätzen die Aufnahmepflicht und muss daher keine Ersatzvornahme an den Kanton leisten. Ohne diese Unterkunft hätte Zofingen rund eine Million Franken pro Jahr bezahlen müssen. In der Stadt leben bereits 36 Asylsuchende. Der Stadtrat entschied nach eigenen Angaben «aus finanziellen Überlegungen und aus Solidarität» gegenüber den anderen Gemeinden, das Aufnahmesoll zu erfüllen. Ausserdem seien die Erfahrungen mit bisherigen Asylunterkünften positiv. In Zofingen bestand zwei Jahre lang die grösste kantonale Asylunterkunft mit 140 Personen. Das alte Pflegezentrum des Spitals Zofingen war auf diese Weise zwischengenutzt worden. Ende Januar wurde die Unterkunft geschlossen.

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