Baden darf wachsen - Parlament sagt Ja zum Richtplan

Das Aargauer Parlament hat Ja gesagt zu den Expansionsplänen der Stadt Baden. Am Dienstagnachmittag hat der Grosse Rat den kantonalen Richtplan gutgeheissen. Somit darf das Gebiet «Galgenbuck» eingezont werden.

Satellitenbild vom «Galgenbuck»

Bildlegende: Im «Galgenbuck» darf Baden nun wie geplant wachsen: Der Grosse Rat hat dazu Ja gesagt. Google Maps

Die Stadt Baden kann ihr Siedlungsgebiet vergrössern. Der Grosse Rat hat am Dienstag mit grosser Mehrheit eine Anpassung des kantonalen Richtplans gutgeheissen.

Das Gebiet «Galgenbuck» kann damit eingezont werden. Rund zehn Hektaren Fruchtfolgeflächen gehen dadurch verloren. Um den Bedarf an Wohnraum zu decken, wird das Gebiet «Galgenbuck» in Dättwil zum Siedlungsgebiet erklärt.

Es handelt sich um die letzte grössere Baulandreserve in Baden. Die Bevölkerung der Stadt wird laut Prognose des Kantons um rund 2000 Personen zunehmen. Auf dem Gebiet «Galgenbuck» sollen rund 600 Wohneinheiten für bis zu 1400 Personen entstehen.

Auch die Gemeinde Obersiggenthal darf einzonen, allerdings nicht so viel, wie sie gerne wollte. Eine Bauzone im «Loo» gibt es nicht, dafür darf Obersiggenthal an anderen Stellen insgesamt rund zweieinhalb Hektaren einzonen.

Einen negativen Entscheid gab es dafür in der Gemeinde Schmiedrued. Der Rat sagte Nein zu einer Spezial «Chänelmatt», und zwar deutlich. Schon die Regierung hatte dieses Anliegen abgelehnt.