Baden: Verwaltungsgericht weist Beschwerde zu Kurtheater ab

Das Kurtheater Baden soll um- und ausgebaut werden. Zu diesem Schluss kommt das Aargauer Verwaltungsgericht. Das Gericht gewichtet das öffentliche Interesse höher als Bedenken von Anwohnern. Diese störten sich vor allem an der Höhe des geplanten Anbaus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ein runder Pavillon aus Glas.

Bildlegende: Das Kurtheater mit dem denkmalgeschützten Glasfoyer kann ausgebaut werden, findet das Aargauer Verwaltungsgericht. STEFAN ULRICH/SRF

Der Weg für den lange geplanten Um- und Ausbau des Kurtheaters Baden ist frei. Das Verwaltungsgericht habe die Beschwerde von Nachbarn abgewiesen, teilt das Theater mit. Vor Gericht war vor allem die Höhe des Erweiterungsbaus umstritten. Dieser verursacht künftig einen grösseren Schattenwurf auf das angrenzende Grundstück.

Gericht folgt Regierungsrat

Der Bau führe zu einer klaren Verschlechterung für die Anwohner, anerkennt das Verwaltungsgericht. Es gewichtet das öffentliche Interesse einer Erweiterung allerdings höher. So hatte bereits der Regierungsrat argumentiert und die Baubewilligung bestätigt.

Der Entscheid des Aargauer Verwaltungsgerichts ist noch nicht rechtskräftig. Die Beschwerdeführer können den Fall vor das Bundesgericht weiter ziehen. Falls dies nicht der Fall ist, rechnen die Verantwortlichen des Kurtheaters mit der Eröffnung spätestens Anfang 2020.

Das Bauprojekt kostet rund 34 Millionen Franken. 20 Millionen übernimmt die Stadt Baden, 10 Millionen der Kanton Aargau. Den Rest tragen der Verband Baden Regio und private Sponsoren.