Badener Buchhandlung Librium mit Preis ausgezeichnet

Das «Librium» kooperiert mit 7 anderen unabhängigen Buchhandlungen in Deutschland und Österreich. Dieses Netzwerk heisst 5 plus, und es erhält den Julius-Campe-Preis 2014. Dieser wird an Personen oder Institutionen vergeben, die sich Verdienste bei der Literaturvermittlung erworben haben.

Librium, Laden

Bildlegende: Das «Librium» wird als Ort der Literaturvermittlung ausgezeichnet. zvg

Susanne Jäggi freut sich über den Preis: «Das ist wie ein Ritterschlag für uns. Das macht Baden weiter und grösser.» Die Gründerin und Geschäftsleiterin der Buchhandlung Librium kann den Preis an der Frankfurter Buchmesse in Empfang nehmen.

Das «Librium» gehört seit ca. anderthalb Jahren zur Buchhandlungskooperation 5 plus. Es ist ein Verbund von acht unabhängigen literarischen Buchhandlungen in Köln, Regensburg, Hamburg, München, Wien, Baden, Berlin und Freiburg. Die Auszeichnung gilt Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich auf herausragende Weise literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste erworben haben.

Librium in guter Gesellschaft

Der Julius-Campe-Preis wird vom Hoffmann und Campe Verlag vergeben. Geschäftsführer Daniel Kampa und Markus Klose: «Mit dem Julius-Campe-Preis 2014 an die Buchhandlungen 5 plus wird auch die literaturvermittelnde Rolle des Buchhändlers vor Ort ausgezeichnet, die in vielen weiteren literarischen Buchhandlungen in ganz Deutschland erlebt und deren kulturelle Bedeutung nicht genug gewürdigt werden kann.»

Zur Gruppe 5 plus gehören in Deutschland die Buchhandlungen Klaus Bittner in Köln, Dombrowsky in Regensburg, Felix Jud in Hamburg, Lehmkuhl in München, Schleichers in Berlin und die Buchhandlung zum Wetzstein in Freiburg, in Österreich Leporello in Wien und in der Schweiz Librium in Baden.

In der Presseinformation zur Preisverleihung heisst es: «Die acht Buchhandlungen zeichnen sich aus durch literarische Fachkompetenz, Liebe zum Buch und zur Literatur, ein vielfältiges, erlesenes Angebot, individuelle Beratung und ausgezeichneten Kundenservice. Sie sind ein Ort für literarische Gesprächskultur und aktive und wesentliche Förderer kultureller Angebote und Veranstaltungenin ihren jeweiligen Städten.»

Julius-Campe-Preis

Der Preis ist benannt nach dem Verleger Julius Campe (1792–1867). Frühere Preisträger (Auswahl): Felicitas von Lovenberg (2013), Roger Willemsen (2011), Elke Heidenreich (2010), Jan Philipp Reemtsma (2005), Martin Walser (2002).