Bell: Fleisch-Fabrik in Oensingen läuft rund

122,5 Millionen Kilogramm Fleisch hat Bell in der Schweiz letztes Jahr verkauft, das sind 1,4 Prozent mehr als 2011. Den Erfolg hat das Unternehmen auch seinen 600 Mitarbeitern in Oensingen zu verdanken.

Abpacken Fleisch in der Fabrik von Bell

Bildlegende: Entgegen dem Trend hat Bell in der Schweiz mehr Fleisch verkauft, vor allem aus der Fabrik in Oensingen. Keystone

Im eigenen Land läuft es rund bei Bell: Der führende Schweizer Fleischverarbeiter hat 2012 in der Schweiz mehr Fleisch verkauft und damit auch mehr Umsatz erzielt. Der Umsatz hat allerdings weniger stark zugenommen als der Absatz. Grund sind tiefere Verkaufspreise.

Als Wachstumstreiber haben sich erneut Schweizer Fleisch und Seafood erwiesen, teilt Bell am Montag mit. Wie hoch der Gewinn 2012 ausgefallen ist, wird das Unternehmen erst im Februar bekannt geben.

Ausbau in Oensingen kann starten

In der Schweiz läuft es Bell besser als in anderen Ländern. Über alles gesehen spricht das Unternehmen von einer stabilen Umsatzentwicklung. Es weist ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 0,6 Prozent aus. In allen Ländern zusammen hat Bell 1,1 Prozent weniger Fleisch verkauft, nämlich 222 Millionen Kilo.

Bell ist in der Region Aargau-Solothurn stark vertreten mit rund 600 Angestellten in Oensingen und 200 in Schafisheim (über die Beteiligung an Hilcona). In Oensingen ist eine zusätzliche Schweinezerlegerei mit weiteren 500 Arbeitsplätzen geplant. Bell rechnet damit, diese Fabrik 2018 in Betrieb nehmen zu können. Es seien mittlerweile alle Beschwerden aus dem Weg geräumt.