Bellach will keine Bodenwaschanlage am Dorfrand

An der Gemeindeversammlung in Bellach haben sich die Stimmberechtigten gegen die geplante Bodenwaschanlage am westlichen Dorfrand gewehrt. Sie stimmten für ein räumliches Leitbild, welches eine solche Anlage am geplanten Standort verunmöglicht.

Mit einem deutlichen Ja zum räumlichen Leitbild versenkten die Bellacher Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung die geplante Bodenwaschanlage am Dorfrand. Am Dienstagabend sagten 283 Personen Ja und 106 Nein zum Leitbild. Damit ist die Anlage am westlichen Dorfrand so nicht mehr realisierbar.

Bildmontage der fertigen Anlage. Sie steht gleich neben der Bahnlinie Solothurn-Grenchen, auf der Seite des Juras. Es ist ein grauer, grosser Bau, der aus mehreren Gebäudeteilen besteht.

Bildlegende: Die geplante Bodenwaschanlage am westlichen Dorfrand von Bellach wird so nicht gebaut werden. ZVG

Die Marti AG hatte bereits vor der Gemeindeversammlung angekündigt, ihre Bodenwaschanlage dennoch in Bellach bauen zu wollen. Allerdings an einem anderen Standort. Man habe einen Plan B in der Tasche, hiess es damals von seiten des Unternehmens. Darin wurde aber auch angekündigt, dass mit einem Ja zum räumlichen Leitbild die Marti AG ihren Firmensitz nicht nach Bellach verlegen wird.

Ob die Firma nun an ihren Plänen festhält und dennoch in der Solothurner Gemeinde bauen will, ist nicht bekannt.