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Aargau Solothurn Bergschule Brunnersberg: Besonders, aber nicht schützenswert

Die Solothurner Regierung hat sich zu einer Interpellation zum Thema «Bergschule Brunnersberg» geäussert, und bläst ins gleiche Horn wie die vier Standortgemeinden: Sie alle sind für die Schliessung. Ob die Solothurner Bergschule Brunnersberg tatsächlich zu geht, ist aber noch nicht restlos geklärt.

Bergschule Brunnersberg (Google Maps)

Sie ist in einem Einfamilienhaus untergebracht und es werden nur zwölf Schüler dort unterrichtet: Die Bergschule Brunnersberg ist keine gewöhnliche Schule im Kanton Solothurn. Doch eine Sonderstellung hat sie trotzdem nicht, meint der Solothurner Regierungsrat und beantwortet damit eine Interpellation von SVP-Kantonsrat Beat Künzli aus Laupersdorf.

«Eine Integration der Schüler und Schülerinnen in Klassen im Tal kann aufgrund der Veränderungen in der Mobilität sowie im Angebot an Tagesstrukturen durch die Gemeinden verantwortet werden», schreibt die Regierung. Damit bleibe das Bildungsangebot für die Bewohner des Brunnersbergs vorhanden. Der Kanton müsse zudem sparen, und diese Massnahme entlaste die Finanzen des Kantons und der Gemeinden.

Beschlossen ist aber noch nichts: Anhänger der Schule haben beim Kanton eine Beschwerde deponiert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Josef C. Haefely, Mümliswil
    Die Betonung der "Veränderungen in der Mobilität" ändert nichts an der Tatsache, dass die Strassenverbindungen auf den Brunnersberg äusserst prekär und vor allem im Winter derart risikoreich sind, dass etwa ein langjähriger Berufsschauffeur, der im Sommer das benachbarte Jungscharhaus bediente und die örtlichen Strassenverhältnisse besser kennt als alle Regierungsräte zusammen, mehrfache tägliche Hin- und Herfahrten vom Brunnersberg ins Tal mit Schülern als völlig unverantwortlich bezeichnete.
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