«Beste Fabrik im deutschsprachigen Raum» steht in Turgi

ABB Traction in Turgi baut Stromrichter für Schienenfahzeuge. Und zwar besonders gut. Dies befanden renommierte Wirtschaftsschulen und verliehen ihr den Exellence Award. Auch sonst läuft das Geschäft gut. Dies zeigt ein Augenschein vor Ort.

ABB Traction, eine Geschäftseinheit von ABB Schweiz, ist eine der besten Fabrik im deutschsprachigen Raum. Diese Auszeichnung teilt sich das Werk in diesem Jahr mit einem Motorenhersteller in Deutschland.

ABB Traction hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Bahnstromrichtern und Traktionspaketen für den Antrieb und die elektrische Ausrüstung von Schienenfahrzeugen spezialisiert. Die optimale Umwandlung des Stroms von der Zug-Oberleitung bis zum Motor bewirkt unter anderem, dass ein Ruckeln beim Anfahren und Bremsen entfällt. Die ABB-Einheit beliefert mir ihren massgeschneiderten Stromrichtern mehrere Rollmaterialhersteller und Bahnbetreiber in verschiedenen Ländern.

«Beeindruckende Produktions-Kette»

Der nun erhaltene Excellence Award wird von mehreren internationalen Wirtschaftsschulen vergeben. Das man sich dabei gegen neun Konkurrenten durchsetzen konnte, hat der Produktionsleiter Thomas Siegenthaler nicht erwartet, als er seine Firma für den Wettbewerb angemeldet hat.

«  Wir wussten, dass wir gut sind. Aber dass wir gegen namhafte Firmen, gegen grosse Konzerne gewonnen haben, hat uns überrascht und es macht uns stolz. »

Thomas Siegenthaler
Produktionsleiter ABB Traction Turgi

In dem seit 1995 jährlich durchgeführten Wettbewerb werden alle Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Lieferanten bis hin zum Endkunden, überprüft.

Die Jury sei beeindruckt gewesen, dass eine Produktion in einem Hochlohnland wie der Schweiz über mehr als ein Jahrzehnt verlässlich zweistellige Wachstumsraten aufweise und international Marktanteile gewinne, betont der Betriebsleiter Harald Hepp im Gespräch mit Radio SRF. Ein Wegzug aus der Schweiz sei kein Thema. Man habe die Prozesse hier vor Ort ideal optimiert und sei auf die gut ausgebildeten Fachkräfte in Entwicklung und Produktion angewiesen.