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Besuch bei ABB Jugendliche sind skeptisch gegenüber der Digitalisierung

Die ABB in Baden öffnete am ersten Schweizer Digitaltag ihre Türen. Zu den Besuchern gehörten auch Schulklassen.

Rund 100 Schülerinnen und Schüler konnten am Montag bei ABB hinter die Kulissen schauen. Der Technologiekonzern präsentierte ihnen seine Entwicklungen. Sie konnten unter anderem Lösungen für das intelligente Haus, einen Roboter und «Augmented Reality» begutachten.

Die Schüler zeigten sich dabei ziemlich skeptisch gegenüber den neuen Technologien. Radio SRF hat eine Klasse der Kantonsschule Wettingen begleitet. Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen vor allem die Lösung für das intelligente Haus.

Wenn der Akku des Handys leer ist, bringe ich nicht mal die Haustüre auf.
Autor: Schülerin Kanti Wettingen

Aber nicht nur gegenüber der Technik selbst zeigten sich die Schüler kritisch, sondern auch gegenüber den gesellschaftlichen Auswirkungen. Gerade in Bezug auf die Roboter stellten sich die Jugendliche Fragen. Etwa ob die Roboter nicht Jobs kosten.

Weniger gebildeten Menschen nehmen die Roboter die Arbeit weg.
Autor: Schülerin Kanti Wettingen

Die Schülerinnen und Schüler waren gegenüber dem technologischen Fortschritt sehr kritisch.

Anders sieht der Rektor der ABB Technikerschule Kurt Rubeli die Situation. Er glaubt, dass man sich den Veränderungen nicht verschliessen darf. Stattdessen solle man die Zukunft aktiv gestalten.

Wir müssen offen sein für Neues.
Autor: Kurt RubeliRektor ABB Technikerschule

Im 19. Jahrhundert habe es die gleichen Ängste gegenüber der Elektrifizierung gegeben, wie jetzt gegenüber der Digitalisierung. Für Rubeli ist klar, dass sich Leute deren Job gefährdet ist, mit Weiterbildung für die Zukunft rüsten sollten.

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