Besucheransturm auf den Zibelimäret Oensingen

Jedes Jahr vermag der Zibelimäret rund 20'000 Besucherinnen und Besucher nach Oensingen zu locken. Die 48. Ausgabe läuft besonders gut. Tausende füllten am Wochenende die Strassen. Dabei findet der eigentliche Zibelimäret erst am Montag statt.

Zwiebeln

Bildlegende: Ein Grossteil der Zibelizöpfe wird heute importiert, ein Teil aber noch immer in Oensingen in Handarbeit geflochten. Keystone

Drei Tage (und Nächte) dauert der Zibelimäret Oensingen: Samstag, Sonntag, Montag. Er bietet nicht nur traditionelles Handwerk (Zibelizöpfe und -kränze) an, sondern beinhaltet auch Kilbibahnen und die Gewerbeausstellung. OK-Präsident Hans Schnider zeigt sich im Interview am Sonntag um 17 Uhr sehr zufrieden:

Hans Schnider, wie sieht die Bilanz aus nach der Hälfte des Oensinger Zibelimärits?

Fantastisch. Wir haben ideales Herbstwetter. Und die Besucherzahlen sind sensationell.

Was heissts das?

Also besser kann es wahrscheinlich nicht mehr sein. Wir haben die Strassen gefüllt. Es wird verkauft. Ein fantastisches Ergebnis bis jetzt.

Könnte es also einen neuen Rekord geben mit mehr als 20'000 Besuchern?

Das hoffen wir. Aber wir zählen die Besucher ja nicht. Für uns ist vor allem wichtig, dass alle Standbetreiber zufrieden nach Hause gehen können und die Besucher ebenfalls. Dann haben wir unser Ziel erreicht.

Und hat es noch Zwiebeln?

Es hat noch Zwiebeln. Ich glaube, es reicht auch noch für Montag. Und sonst haben wir Nachschub.

Am Montag läuft ja traditionellerweise noch mehr als Samstag und Sonntag...

Das ist so. Am Montag kommen noch rund 50 Marktfahrer dazu. Dann haben wir an die 130 Markttreibende, die ihre Waren und Stübli anbieten. Der Märet ist von 10 bis 21 Uhr, und dann ist noch Freinacht bis Dienstagmorgen.