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Aargau Solothurn Biberist sucht per Inserat Läusefachpersonen

Die Schule Biberist sucht Personen, die sich der Laus-Kontrolle annehmen. Aufgrund eines Systemwechsels werden die Stellen neu ausgeschrieben. Die Anstellung als Läusefachperson wird auf zwei Personen aufgeteilt.

Hand hält Kamm, der durch Haare fährt
Legende: Um Kopfläuse zu finden werden die Haare gewaschen und dann mit einem speziellen Lauskamm gekämmt. Keystone

Die Schulen Biberist organisieren die Laus-Kontrollen neu. Anstatt wie bisher bei Bedarf durch Mitarbeiter der Spitex, sollen für die Haar-Untersuchungen künftig zwei Personen angestellt werden. Per Inserat im Anzeiger sucht die Schule nun nach zwei Läusefachpersonen zu einem Pensum von insgesamt fünf Prozent.

Zeitungsinserat der Gemeinde Biberist
Legende: Biberist sucht per Zeitungsinserat Läusefachpersonen. SRF

Beim Anforderungsprofil wird ausdrücklich ein absolvierter Kurs zur «Läusefachperson» verlangt. Man verspreche sich dadurch, dass geschulte Personen die Kontrollen effizient und gründlich durchführen, begründet Gesamtschulleiterin Andrea Meister den Systemwechsel.

Die regelmässigen Läuse-Kontrollen sollen zweimal im Jahr erfolgen, vom Kindergarten bis in die 6. Klasse, jeweils nach den Sport- und den Herbstferien. In diesen Ferien seien viele Schulkinder in Lagern und dort könnten sich die Läuse gut vermehren, wenn viele Kinder nahe beisammen sind, so die Schulleiterin.

Bewerber für 2,5-Prozent-Stellen

Auf das Stelleninserat im Anzeiger seien bereits einige Bewerbungen erfolgt, so Schulleiterin Meister. Zwei Personen seien nötig, damit die Laus-Kontrollen schnell durchgeführt werden können.

Natürlich sehe es eigenartig aus, wenn eine Stelle zu fünf Prozent ausgeschrieben und diese Anstellung auch noch aufgeteilt werde. Die Schule müsse die Anstellung aber in Prozentangaben ausschreiben.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Dass es zu meiner Schulzeit schon keine "Laus-Tanten" mehr gab und nun, fast 70 Jahre später, wieder Kinder mit Läusen in den (ungepflegten) Haaren geben soll, zeigt eben ein neues und weiteres Phänomen einer unkontrollierbar gewordenen Multikulti-Gesellschaft! Dieses Faktum wird im Bericht, wie immer, mit keinem Wort angesprochen! Ich muss jetzt sogar damit rechnen, dass meine Meinung gegen das SRF-Netiquette verstösst und nicht aufgeschaltet wird! Tabuisieren ist aber längst durchschaubar!!
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    1. Antwort von SRF Regionalredaktion Aargau Solothurn
      Sehr geehrter Herr Bolliger, dieses von Ihnen suggerierte «Faktum» wird im Bericht nicht erwähnt, weil es gemäss Auskunft der Fachpersonen kein «Faktum» ist. Im Gegenteil: Die Expertin sagt im Originalton, dass Läuse und Haar-Hygiene keinen direkten Zusammenhang aufweisen. Ihr Vorwurf an SRF entbehrt also jeglicher Grundlage. Freundliche Grüsse Maurice Velati Redaktionsleiter
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