Bise erhöht Waldbrandgefahr in den Kantonen Aargau und Solothurn

Der starke Wind hat die Böden ausgetrocknet. Deshalb stieg die Waldbrandgefahr. Wer im Wald ein Feuer macht, sollte deshalb besonders aufpassen.

Ein Feuerwehrmann löscht den Waldbrand.

Bildlegende: Der Waldbrand bei Dornach war nicht einfach zu löschen. Ein Problem war, Wasser ins felsige Gebiet zu transportieren. zvg

Es ist nicht nur der fehlende Regen, der den Förstern Sorgen macht. Der Wind in den vergangenen Tagen hat die Oberfläche der Böden ausgetrocknet. Die Waldbrandgefahr ist deshalb gestiegen. Am Wochenende hatte es in Dornach auch schon zum ersten Mal gebrannt. Die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden um den Brand zu löschen.

Vorsicht beim Bräteln

Dramatisch sei die Situation zurzeit zwar noch nicht, sagte der Oberkantonsförster des Kantons Solothurn, Jürg Fröhlicher gegenüber Radio SRF. Jedoch sollten die Leute sehr aufpassen, dass beim Verlassen des Grillplatzes keine Glut mehr vorhanden ist. Ansonsten könnte der Wind die Glut wegtragen. Das Ergebnis habe man in Dornach-Gempen gesehen.

Im Aargau ist die Situation von Region zu Region unterschiedlich. Besonders entlang dem Jurasüdfuss sei es trocken. Generell rät der Leiter der Sektion Walderhaltung, Marcel Muri, Feuer nur in abgeschlossenen Feuerstellen anzuzünden.

In den kommenden Tagen könnte der Regen ein wenig für eine Entspannung der Situation sorgen. Deshalb werden die Aargauer Behörden erst in der kommenden Woche entscheiden, ob es Massnahmen, wie etwa ein Feuerverbot, braucht.