Bleibt es im Aargau ruhig und dunkel am 1. August?

Abgesehen von vereinzelten kleinen Gewittern gab es in den letzten Wochen nur Sonne – viel Sonne. Die Bäche sind leer und der Boden ausgetrocknet. Die Aargauer Gemeinde Dintikon hat deshalb jetzt ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk beschlossen, als einzige Gemeinde – bis jetzt.

Bis am Dienstag war Dintikon die einzige Gemeinde der Region mit einem Feuerwerksverbot. Bis am Montag trifft aber auch der Kanton Aargau eine Entscheidung bezüglich Verbot, auch im Hinblick auf den 1. August.

«Ohne Niederschläge von mindestens 30-60mm ist mit einem Verbot im ganzen Kanton Aargau zu rechnen», sagt dazu Michel Hasler, der stellvertretende Regierungssprecher des Kantons Aargau gegenüber Radio SRF. Ohne eine gute Portion Regen steht es also schlecht für das Feuerwerk am Bundesfeiertag. Aber nach Regen sieht es momentan nicht aus.

Auch Solothurn zieht Verbot in Erwägung

Laut SRF-Meteo zieht am Mittwoch zwar eine Gewitter-Front über die Region. Laut den Prognosen würde diese aber nur rund 5mm Regen bringen. Auch der Kanton Solothurn tendiert deshalb zu einem Verbot, wie es auf Anfrage des Regionaljournals heisst.

Beide Kantone stehen wegen dem allfälligen Verbot in Kontakt. «Wir planen dies gemeinsam zu entscheiden, ansonsten ist mit Feuerwerks-Tourismus zu rechnen», sagt Diego Ochsner, Leiter des Amts für Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Solothurn.

Dies dürfte wohl auch in Dintikon passieren, ziehen die Nachbargemeinden nicht mit einem Verbot nach. Einen definitiven Entscheid wollen beide Kanton am Montag treffen.

(Bildnachweis: Keystone)