Bruno Gisler: Top-Favorit am Eidgenössischen Schwingfest

Er wird als einer der ganz heissen Anwärter auf den Sieg am Eidgenössischen Schwingfest gehandelt. Und das berechtigt. Anfang Juli hat er eines der wichtigsten Schwingfeste, nämlich das Innerschweizerische, gewonnen. Und auch an der Weissenstein-Schwinget hat der Solothurner seine Gegner dominiert.

Porträt

Bildlegende: Bruno Gisler gewann das 62. Weissenstein Schwinget am 20. Juli. Keystone

Seit fast 60 Jahren hat es keinen Solothurner Schwingerkönig mehr gegeben. Nun könnte sich dies ändern. Der Solothurner Bruno Gisler gilt nämlich Ende August am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf als einer der Top-Favoriten.

Mit seinem Sieg am Innerschweizerischen und an der Weissenstein-Schwinget hat er diese Saison gezeigt, dass er zu den Besten gehört. Zudem hat er bereits Schwing-Grössen wie Arnold Forrer oder Matthias Sempach bezwungen.

Gisler mit Kuchen

Bildlegende: Bruno Gisler wurde am Donnerstag 30. An der Medienkonferenz in Oensingen blies er die Kerzen auf dem Kuchen aus. SRF

Gisler bleibt gelassen

Trotz dem Rummel um seine Person lässt sich Bruno Gisler nicht aus der Ruhe bringen, wie er gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF sagt. An den Königstitel will er nicht denken. Das Ziel sei es, einen Kranz zu gewinnen. Einen solchen erhalten die 40 besten Schwinger am Eidgenössischen Schwingfest.

Bruno Gisler sagt aber auch klar, dass der Titel des Schwingerkönigs der Bubentraum eines jeden Schwingers sei. Und auch er ab und zu daran denke, wie schön es denn wäre, wenn dieser Traum zur Realität werden würde.

Zuerst stehe aber am Sonntag dem 18. August noch die Schwägalp-Schwinget an. Dies sei für ihn eine weitere Standortbestimmung vor dem Eidgenössischen, sagt Gisler. Es gäbe da noch einmal das eine oder andere Duell, welches nicht einfach werde. Und es sei ihm klar, dass er der Gejagte sein werde. Sein Ziel ist aber auch hier bescheiden: Gisler möchte einen Kranz gewinnen.