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Aargau Solothurn Das Hochspannungs-Stromnetz gehört nun Swissgrid

Das Schweizer Hochspannungsnetz gehört nun offiziell der Firma Swissgrid in Laufenburg. Mit dem Eintrag ins Handelsregister wurde die lang geplante Übernahme zur Tatsache.

Swissgrid ist ein Tochterunternehmen der Schweizer Stromproduzenten. Seit der Liberalisierung des Strommarktes betreibt Swissgrid das Übertragungsnetz und ist für den Unterhalt zuständig.

Strommasten
Legende: Diese Kabel gehören nun Swissgrid. Keystone

Die grossen Stromkonzerne geben ihre Kabel ab

Mit der Übernahme kann sich Swissgrid nun auch um die längerfristige Strategie und Planung des Schweizer Stromnetzes kümmern. Die grossen Stromkonzerne haben ihre Kabelnetze der Swissgrid schon überschrieben. Alpiq, Axpo und BKW kümmern sich nicht mehr selber um «ihre Kabel».

Ausnahmen machen nur noch die Zürcher EWZ und diverse kleine Stromproduzenten, wie Swissgrid mitteilt. Das Unternehmen starte nun «in eine neue Ära». 

Übertragung dank Strommarktliberalisierung

Die Swissgrid erhält das Stromnetz wegen der Strommarktliberalisierung. Im liberalen Strommarkt dürfen Stromanbieter nicht gleichzeitig Netzbetreiber sein. Nur so ist garantiert, dass andere Stromanbieter nicht benachteiligt werden, erklärt Swissgrid-Sprecher Thomas Hegglin.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von ReneS, Würenlos
    Da wird ein Stromnetz ausgelagert, welches wir schon mal mitfinanziert haben. Damit die Leitungen danach wieder an jene ausgemietet wird, welche das Netz finanziert haben. Wieder einmal bezahlt der Konsument doppelt! Aber ist ja klar: dieser Mehraufwand an Verwaltung muss finanziert werden.
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  • Kommentar von alma lüscher, bern
    Das schweizerische Stromnetz gehört Swissgrid. Ist das rechtens, dass ein Unternehmen eine absolute Monopolstellung in einem der wesentlichen Wirtschaftsbereiche inne hat? Kann man da noch von freiem Markt sprechen, der verbietet, dass Stromanbieter nicht gleichzeitig Netzbetreiber sein dürfen?
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  • Kommentar von Gabi Bossert, Safenwil
    Swissgrid, Tochtergesellschaft der CHer Stromproduzenten. Was natürlich absolut nicht heissen mag, dass das Stromnetz für erneuerbare Energie ausgebaut wird. Hauptsache, es bleibt in den Händen unserer Stromkonzerne.
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