Das Kernkraftwerk Gösgen ist wieder am Netz

Vor drei Wochen gab es im Kernkraftwerk Gösgen Probleme mit dem neu eingebauten Rotor des Generators. Vorletzten Freitag, am 12. Juli, konnte das Problem behoben werden: 6 von 784 Kühlgas-Öffnungen waren verschlossen. Nun ist das KKW bereits wieder am Netz, und zwar drei Tage früher als geplant.

Eine grosse, orange, halbrunde Abdeckung ist zu sehen, darunter verborgen ist der Generator.

Bildlegende: Der neu zusammengebaute Rotor des KKWs Gösgen läuft seit Dienstagmorgen wieder. ZVG

Der Zusammenbau des Generators verlief reibungsloser als gedacht: Das Kernkraftwerk Gösgen ist seit Dienstagmorgen, 4.55 Uhr, wieder am Netz. Das bestätigt das KKW Gösgen auf seiner Homepage.

Wieder früher in Betrieb als gedacht

Ursprünglich sollte das Werk erst am Freitag wieder hochgefahren werden. «Wir wollen nicht hudeln, sondern sorgfältig vorgehen», hatte Werksleiter Herbert Meineke gegenüber Schweizer Radio SRF am 12. Juli bestätigt. Deshalb werde das Werk erst in zwei Wochen wieder ans Netz gehen. Nun ist alles drei Tage schneller gegangen als erwartet.

«Insbesondere das Ausrichten der Komponenten ist auf Anhieb genau gelungen», schreibt das Atomkraftwerk im Internet. Mit dem neuen Rotor erreicht das AKW Gösgen eine höhere Leistung als zuvor.

Drei Wochen dauerte der Ausfall. Grund: 6 von 784 Kühlgas-Öffnungen waren verschlossen. Das Unternehmen rechnet für diese 3 Wochen mit Ausfallkosten von rund 20 Millione Franken.