«Das Regi ist sec und konzentriert - ich liebe es»

Esther Gassler ist nicht nur Solothurner Regierungsrätin. Seit 2008 ist sie auch im Regionalvorstand der SRG Deutschschweiz. Den Tag der offenen Tür im Regionalstudio Aarau nutzte sie für einen flammenden Appell für die Medien- und Meinungsvielfalt in der Schweiz.

Gassler und Matter vor SRF-Logo

Bildlegende: Regierungsrätin Esther Gassler und SRF-Direktor Ruedi Matter in Aarau. SRF

Warum setzt sich die FDP-Politikerin für die SRG ein? Es sei der Wunsch, dass die Qualität des Journalismus in der Schweiz erhalten bleibe, meint die Solothurner Regierungsrätinr. Esther Gassler schätzt, dass das Regionaljournal unaufgeregt und seriös berichtet, nicht nur auf Skandale fixiert ist, sich auch um die «trockene Rustig» kümmere, etwa um die Berichterstattung aus den Kantonsparlamenten.

In einem Podiums-Gespräch zusammen mit SRF-Direktor Ruedi Matter setzte sich die Verwaltungsrätin der SRG Deutschschweiz am Tag der offenen Tür des Regionalstudios Aarau für Medien- und Meinungsvielfalt ein. «Im Aargau ist die Presselandschaft ja nicht besonders reich», meinte Matter. Das Regi sei deshalb ein wichtiges publizistisches Gegengewicht.

Ob es das Regionaljournal Aargau Solothurn auch in 30 Jahren noch gibt? Ruedi Matter will keine Prognose abgeben. Vielleicht gebe es die regionalen Informationen dann nur noch im Internet. Was bleibe, sei aber sicher das Bedürfnis nach relevantem Journalismus. «Wenn wir die Qualität pflegen, gibt es uns auch in 30 Jahren noch».